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Beach-EM (M): Kaczmarek/Schneider verpasst bei der EM in Berlin knapp das Achtelfinale

Das anvisierte Ziel, Dritter in der EM-Vorrunde zu werden, wurde erreicht. Dennoch reichte es für das TVR-Duo leider nicht zum Einzug in die KO-Runde. Die vier besten der sechs Gruppendritten zogen ins Achtelfinale ein, dazu fehlte den beiden Rottenburgern am Ende lediglich ein Satzgewinn.

Schon bei der Gruppenauslosung war klar, dass es für Kaczmarek/Schneider mit dem Erreichen des Achtelfinals sehr schwer werden würde. Mit den Holländern Nummendor/Schuil und den Österreichern Gosch/Horst bekamen Kaczmarek/Schneider die späteren Europameister und Vize-Europameister in ihre Gruppe. Komplettiert wurde die Gruppe von den Schweizern Sutter/Weingart.

Im ersten Spiel gegen die Österreicher zeigten die beiden Rottenburger, nach etwas nervösem Beginn, sicherlich eine ihrer besten Saisonleitungen. Vor allem im zweiten Satz spielten sie auf Augenhöhe mit der Nummer 11 der Weltrangliste, mussten sich aber am Ende dennoch mit 2:0 (21-17, 24-22) geschlagen geben. „Leider haben wir Mitte des zweiten Satzes unsere kleine Führung verspielt und am Ende eine zwei Chancen nicht nutzen können. Schade, den Satz hätten wir verdient gehabt und wer weiß, was dann im dritten Abschnitt möglich gewesen wäre“, so Schneider nach dem Spiel.

Im zweiten Spiel des Tages ging es gegen die amtierenden Doppel-Europameister Nummendor/Schuil (Niederlande), welche am Turnierende auch dieses Jahr ganz oben stehen sollten und ihr Triple perfekt machten. Im letzten Spiel des Abends erwischten Kacze und Stefan einen super Start, begannen sofort mit einem Break dem gleich noch weitere folgen sollten. Schnell stand es 7:2 für die großen Außenseiter. Beim Stand von 10:6 für die Deutschen gingen die Holländer vom Platz und legten Protest beim Schiedsgericht ein. Der Grund war ein heraufziehendes Gewitter und den damit verbundenen schlechten Lichtverhältnissen. Nach langem hin und her, die Rottenburger wollten natürlich weiterspielen, gab der Supervisor dem Protest statt und brach das Spiel ab. Sehr zum Nachteil von Kacze und Stefan, wurde das Spiel am nächsten Tag wieder beim Stande von 0:0 angepfiffen. „Diese Regel verstehe ich einfach nicht, auch nicht warum nur unser Spiel abgebrochen wurde, während auf anderen Courts die Spiele trotz Protest einiger Mannschaften zu Ende gespielt wurden. Der Vorteil, dass uns die Holländer vielleicht etwas unterschätzt haben, ist nun leider dahin“, so Kacze nach dem Abbruch.

Am nächsten Morgen erwischten die Holländer einen besseren Start und gingen ihrerseits mit 10:6 in Führung. Die beiden Rottenburgen konnten sich noch einmal auf 13:13 heran kämpfen, doch nach einem Block und einen Ass des Hallen-Olympiasiegers von 1996 Richard Schuil brachen die beiden Rottenburger ein. Schneider konnten dem immensen Aufschlagdruck der beiden Holländer kaum noch standhalten und wenn, dann schien der Block kaum überwindbar. Dementsprechend deutlich ging das Spiel 2:0 (21-14, 21-8) verloren. „Schade, die beiden halben Sätze zusammengenommen, hätten für einen Satzgewinn reichen können, jetzt bleibt uns leider nur noch das Spiel um die goldene Ananas“, resümiert ein sichtlich enttäuschter Schneider. Durch die Ergebnisse der anderen Gruppen war inzwischen klar, dass die beiden Rottenburger nicht mehr weiterkommen konnten. Im Vergleich zwischen den Gruppendritten zählen nach den gewonnen Spielen zunächst die gewonnen Sätze. Vier andere Gruppendritte hatten neben einem Sieg mindestens einen Satz zusätzlich gewonnen, Kaczmarek/Schneider gelang bisher leider kein Satzgewinn.

Dennoch wollten die beiden Rottenburger die EM mit einem Sieg verlassen. Das gelang ihnen auch eindrucksvoll gegen die beider Schweizer Sutter/Weingart mit 2:1 (21:18, 16:21, 17:15). „Das war zumindest ein schöner Abschluss, ein Sieg auf dem Center-Court bei einer EM, das kann uns keiner mehr nehmen“ freute sich Kaczmarek über den verdienten Sieg.

PM/TVR

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