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WM 2010 (M): DVV-Männer in Runde zwei gegen Italien und Puerto Rico

Geschafft! Die DVV-Männer haben bei der WM mit ihrem ersten Sieg und aufgrund des besseren Ballpunkte-Quotienten gegenüber Kanada den Sprung in die zweite Runde geschafft: Nach dem Nerven aufreibenden 3:0 (27-25, 25-22, 25-20) gegen Kanada (im ersten Satz wehrte die deutsche Mannschaft zwei Satzbälle ab) vor 4.000 Zuschauern in Triest geht es nun nach Catania/Sizilien. Gegner sind Puerto Rico am 30. September (17.00 Uhr) und Gastgeber Italien am 1. Oktober (21.00 Uhr).

Jubel Deutschland
Foto FIVB: JAAA! Die DVV-Männer stehen in Runde zwei bei der WM.

Gegen Kanada waren Georg Grozer (19) und Robert Kromm (12) für Deutschland am erfolgreichsten, bei Kanada punktete Dallas Soonias (10) zweistellig, Kapitän Björn Andrae feierte in seinem 250. Länderspiel einen der wichtigsten Siege in der Auswahl. Libero Sebastian Prüsener und Mittelblocker Lukas Bauer standen nicht im Aufgebot.

Startformation Deutschland: Patrick Steuerwald, Georg Grozer, Marcus Böhme, Max Günthör, Robert Kromm, Björn Andrae, Ferdinand Tille

Startformation Kanada: Dustin Schneider, Gavin Schmitt, Louis-Pierre Mainville, Adam Simac, Fred Winters, Toontje van Lankvelt, Daniel Lewis

Björn AndraeFoto FIVB: In seinem 250. Länderspiel ein kämpferisches Vorbild: Björn Andrae bei einer spektakulären Abwehraktion in der Auswechselzone.

„Weiterleben oder sterben“ (to live or die) lautet das martialische Motto im Englischen. Zwar ging es glücklicherweise nicht um Leben und Tod, aber doch um Einiges zwischen Deutschland und Kanada in Triest. Dementsprechend hoch war die Intensität und Spannung zwischen beiden Teams. Das deutsche Team überzeugte vor allem mit seinem Angriffsspiel (49%, Kanada 41%), die Kanadier mit sensationellen Abwehrreflexen. So entwickelten sich zum Teil äußerst lange Ballwechsel – sehr zur Freude der Zuschauer. Diese gingen oftmals an die deutsche Auswahl, weil die Durchschlagskraft auf den Außenpositionen höher war. Grozer, Kromm und Andrae punkteten auch aus schwierigen Situationen.
Auf deutscher Seite bot Zuspieler Steuerwald seine beste Turnierleistung. Variabel verteilte er die Bälle, auch die zuletzt fehlende Abstimmung mit Grozer war deutlich besser. Zudem agierte die deutsche Mitte besser, auch Böhme & Günthör zeigten sich verbessert.


Georg Grozer
Foto FIVB: Georg Grozer war punktbester deutscher Spieler gegen Kanada.

Stimmen zum Spiel
Bundestrainer Raúl Lozano: „Ich bin glücklich über den Sieg und die Qualifikation für die zweite Runde. Das war das Minimalziel bei der WM. Es war ein gutes Spiel von meiner Mannschaft, vor allem, wenn man bedenkt, dass wir sehr viel Druck hatten. Es war nicht einfach gegen Kanada, sie spielen eine sehr gute Block- und Feldabwehr.“

Björn Andrae: „Es war ein gutes Spiel von uns. Wir hatten es in der eigenen Hand, deshalb lag aber auch großer Druck auf uns. Wir haben gegen gut spielende Kanadier gut gekämpft. Ich bin froh, in der zweiten Runde zu sein.“

Max Günthör: „Ich bin sehr erleichtert. Es war sehr eng, es ging heftig zur Sache. Im dritten Satz haben sind wir in ein kleines Loch gefallen, da haben wir uns gut rausgezogen. Mit den zuletzt gezeigten Leistungen wollen wir auch in der zweiten Runde spielen.“

Jochen Schöps: „Es war ein Spiel, bei dem wir unter großem Druck standen. Es war aber auch eine Partie, mit der wir viel erreichen können. Natürlich bin ich jetzt erleichtert. Wir wussten, dass wir gegen Serbien und Polen verlieren und gewinnen können. Gegen Polen haben wir gut gespielt, nur gegen Serbien hatten wir eine schlechte Partie.“

Sebastian Schwarz: „Wir hatten die letzten zwei Tage enormen Druck. Es war klar, dass dies eine sehr schwere Gruppe ist, und dass es zu dieser Situation kommen kann. Die Kanadier waren sehr gut, bei uns hat man gesehen, dass wir mit dem Rücken zur Wand standen. Wir haben gezeigt, dass wir ein Team sind und kämpfen können, auch wenn die spielerische Leichtigkeit gefehlt hat.“

Glenn Hoag (Trainer Kanada): „Deutschland hat den Sieg verdient, sie waren besser im Abschluss als wir. Es war eine gute Erfahrung für meine Spieler, auf die wir für die Zukunft zurück greifen können.“

Louis-Pierre Mainville (Kapitän Kanada): „Natürlich sind wir sehr enttäuscht, wir hatten viel Druck. Aber wir sind ein junges Team mit einer guten Zukunft, und wir können aus dieser WM einiges mitnehmen.“

Alle Infos zur WM in Italien


Quelle: DVV



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