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WM 2010 (M): DVV-Team sicher in Catania gelandet aber Björn Andrae angeschlagen

Die DVV-Männer sind müde, aber sicher im WM-Zweitrundenort Catania/Sizilien gelandet. Dort sind am 30. September (17.00 Uhr) Puerto Rico und am 1. Oktober (21.00 Uhr) Gastgeber Italien die Gegner. Aufgrund technischer Probleme (s.u.) konnte dieser Bericht erst später online gehen.

Andrae und Prüsener
Foto DVV: Björn Andrae (links) und Sebastian Prüsener sind zufrieden: Sie sind in einer Suite mit Pool- und Meerblick untergebracht.

Für Langschläfer war der 28. September kein guter Tag: Um 4.30 Uhr war Wecken, weil um 5.00 Uhr der Bus zum Flughafen in Triest startete. Dort hob die Maschine um 6.55 Uhr ab, um nach einstündigem Flug in Rom zwischen zu landen. Weiter ging es per Flieger von Rom nach Catania – die Mannschaft wurde von den Flugkapitänen und Passagieren aufmunternd begrüßt. Gegen 10.30 Uhr wurde sizilianischer Boden betreten, per Polizei-Eskorte und zum Teil halsbrecherischer Fahrt ging es zum Sheraton Catania. Und nur ein böser Schelm denkt sich etwas, da auch ein Direktflug von Triest nach Catania gegen 10.00 Uhr möglich gewesen wäre… Die Italiener kamen gut ausgeschlafen gegen 13.00 Uhr aus Mailand an.

Das Hotel in der 200.000 Einwohnerstadt liegt nur von einer Strasse getrennt am Ionischen Meer. Das Hotel lässt keine Wünsche offen (Fitnessbereich und Pool, der bei 28C vielleicht auch mal genutzt wird), vor allem Max Günthör/Sebastian Schwarz und Bjorn Andrae/Sebastian Prüsener haben es gut erwischt. Komfortsuiten mit Meerblick und "Whirlpool", es würde nicht überraschen, wenn dies die Zentren der nächsten Tage werden…

Nach der Ankunft gab es um 12.15 Uhr Mittagessen, danach die von allen ersehnte Bettruhe. Eine Ball- (16.30 – 18.00) und Krafteinheit (18.00 – 19.00 Uhr) folgten in der Spielhalle, der 6.000 Zuschauer fassenden PalaCatania. Die Halle ist World League erprobt (bereits sieben Mal fanden Spiele im Rahmen der World League statt) und auch drei deutschen Akteuren bekannt: Bjorn Andrae war als Nachwuchs-Volleyballer an Ort und Stelle, Christian Dunnes (Loreto) und Sebastian Schwarz (Bassano) bestritten hier Spiele in der zweiten italienischen Liga und im Pokal. Der erste Eindruck: “Das ist eine richtig schone Halle, die gefällt mir”, so Mittelblocker Max Günthör.

Günthör war es auch, der DVV-Pressesprecher Thilo von Hagen rettete: Dessen LapTop hatte einen Voll-Crash, doch Günthör, zukünftiger Kapitän von Generali Haching, setzte alle Hebel in Bewegung und sein ganzes Können ein, damit die Maschine wieder läuft.

Für Kapitän Björn Andrae dagegen sieht es nicht so gut aus: Er musste bereits in der Partie gegen Kanada ausgewechselt werden und noch hat sich keine richtige Besserung eingestellt. Das Training konnte er nur in reduziertem Maße mitmachen, sein linkes Knie macht Probleme.

Björn AndraeFoto FIVB: In seinem 250. Länderspiel (gegen Kanada) ein kämpferisches Vorbild: Björn Andrae bei einer spektakulären Abwehraktion in der Auswechselzone.

"Er hat eine Knochenhautentzündung. Das ist schmerzhaft, aber ein Einsatz ist meiner Meinung nach sehr wahrscheinlich nicht gefährdet", sagt Teamarzt Dr. Thomas Stahl. Andrae wäre im Auftaktspiel von Catania gegen Puerto Rico (30. August um 17.00 Uhr, live bei www.sport1.de) mit seiner Erfahrung von 250 Länderspielen sehr wichtig, zudem agierte er in den Spielen gegen Polen und Kanada stark.

Derweil äußerten sich die sechs Trainer der in Catania befindlichen zwei Zweitrunden-Gruppen zu den Aussichten. Bundestrainer Raúl Lozano erwies sich dabei für seine Kollegen Andrea Anastasi (ITA) und Carlos Daniel Cardona (PUR) als Sprachrohr: "Wir sind froh, hier in Catania zu sein. Das ist ein schwieriger Pool, und ich hoffe, dass wir die nächste Runde erreichen." Beide anderen Trainer sagten, sie stimmen Lozano zu, nichts wäre mehr hinzuzufügen... Cardona ließ sich dann immerhin noch entlocken, dass es das Ziel von Puerto Rico sei, die WM 2010 besser abzuschließen als vor vier Jahren. Damals belegte Puerto Rico Platz elf, d.h. "wir müssen diese zweite Runde überstehen", so Cardona.

Interessantester Aspekt der Pressekonferenz war der, dass alle sechs Trainer in Catania entweder Italiener oder Argentinier sind: Antonio Giacobbe (Ägypten), Andrea Anastasi (Italien) und Daniele Bagnoli (Russland) sind Italiener, Carlos Daniel Cardona (Puerto Rico), Raúl Lozano (Deutschland) und Juliuo Velasco (Spanien) Argentinier.

Das deutsche Team hatte am Vormittag eine Zweistunden-Einheit in der Wettkampfhalle und wird am Abend noch eine Videositzung als Vorbereitung auf Puerto Rico abhalten.


Quelle: DVV



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