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Das Highlight der Saison: Europapokalpremiere für den EnBW TV Rottenburg

Dank eines fulminanten fünften Platzes in der abgelaufenen Saison qualifizierte sich der EnBW TV Rottenburg sensationell für den europäischen Wettbewerb und freut sich auf seinen ersten Auftritt auf der europäischen Bühne. Im GM Capital Challenge Cup 2010/2011 treffen die Domstädter am 17. November auswärts und am 24. November daheim auf den österreichischen Erstligisten TSV Sparkasse Hartberg. Für die Rottenburger ist es das erste Mal in der Vereinsgeschichte, dass ein europäischer Wettbewerb erreicht wurde.

Wochenlang hat man in Rottenburg auf den Auftakt zum Europapokal hingefiebert und -gearbeitet, am Mittwoch geht es endlich los. Mit dem österreichischen Vertreter TSV Sparkasse Hartberg hat der Verein ein sowohl sportlich als auch wirtschaftlich (von Rottenburg nach Hartberg beträgt die Wegstrecke ca. 750 km) attraktiven Gegner zugelost bekommen.
„Wir freuen uns sehr auf Hartberg“ kommentierte Manager Jörg Papenheim die Auslosung. „Hartberg kennen wir aus einem Vorbereitungsturnier vor ein paar Jahren und wir haben einen guten Kontakt zu den Österreichern. Zudem ist es vom Reiseweg für beide Teams gut machbar.“
Und was erwartet der 36-jährige aus sportlicher Sicht von dem Deutsch-Österreichischen Duell? „Ich schätze beide Teams ähnlich stark ein. Wenn wir zwei gute Tage erwischen, haben wir Chancen auf die nächste Runde. Zumal wir im Falle eines Gleichstandes daheim den „Golden Set“ spielen dürfen. Das wäre natürlich enorm spannend wenn auch sicher schlecht für meine Nerven.“
Mit dem „Golden Set“ spielt Papenheim auf den möglichen „Entscheidungssatz“ an, der für den Fall ausgetragen wird, dass jedes Team einen Sieg erringen können. Das Satzverhältnis ist dabei egal. Dieser Entscheidungssatz würde im Anschluss an das Rückspiel ausgetragen wird und findet daher in der Tübinger Paul Horn-Arena statt – sollte es soweit kommen.

Am Dienstagmorgen um 6:00 Uhr startet die TVR-Delegation in Richtung Hartberg und hofft, ohne größere (Verkehrs-) Probleme am Bestimmungsort anzukommen. „Um 20 Uhr ist Technical Meeting mit den Trainern, Managern und dem Supervisor. Spätestens da müssen wir in Hartberg sein“ sagt Manager Jörg Papenheim, der mit seinen Mitarbeitern einiges zu tun hatte, um den Europapokal möglich zu machen. Denn, „der Organisationsaufwand ist schon enorm. Der europäische Verband schreibt einem unglaublich viel vor, es gibt viele Fristen für diverse Unterlagen zu wahren und die Strafen im Verzugsfall sind sehr hoch.“

Hans Peter Müller-Angstenberger, Rottenburgs Erfolgstrainer, ist heiß auf „das Highlight der Saison“: „Wir freuen uns sehr auf unsere Premiere im Europapokal. Es ist zudem durchaus realistisch zu sagen, dass wir gegen Hartberg eine Chance haben werden. Ich denke, es wird ein Duell auf Augenhöhe, was natürlich auch für unsere Zuschauer unheimlich spannend wird.“ Gleichzeitig warnt der Trainer vor dem österreichischen Club, der bereits Erfahrungen im Europapokal sammeln konnte. „Für uns als Newcomer ist der Europapokal erst mal Neuland. Es gilt mit Spannung abzuwarten, wie sich „Europapokal“ anfühlt.“

Für den Österreichischen Cupsieger von 2007 ist es der vierte Auftritt im Europapokal und man darf davon ausgehen, dass in Hartberg die deutsche Volleyballliga gut bekannt ist. Bereits zum vierten Mal trifft der TSV auf ein deutsches Team, in der vergangenen Saison scheiterte man am späteren Dritten SCC Berlin. TSV-Geschäftsführer Markus Gaugl sieht die Auslosung ähnlich wie Papenheim: "Wir sind sehr glücklich über den sportlich und wirtschaftlich sehr attraktiven Gegner. Das Duell mit Deutschland ist immer etwas Besonderes (…). Wir gehen in die Partien als vermeintliche Außenseiter, wissen aber auch, dass wir nicht chancenlos sind!"

Die Stadt Hartberg liegt im Südosten von Österreich in der Steiermark, ca. 40 km von der Landeshauptstadt Graz entfernt. Samt Ortschaften wohnen ca. 6.600 Einwohner in Hartberg, welches nicht nur ein Herren-, sondern auch ein Damenteam in Österreichs Volleyball Bundesliga ins Rennen schickt. Zu den größten Erfolgen der TSV-Herren zählen der Österreichische Cupsieg 2007 und die viermalige Teilnahme am Europapokal. In der vergangenen Runde wurde der TSV hinter SK Posojilnica Aich/Dob Vierter in der österreichischen Volleyballbundesliga.

Für die erste Runde im Challenge Cup erhielten die Rottenburger ein Freilos und starten direkt in der zweiten Runde, welche ab dem 17.11. ausgespielt wird. Der Gewinner aus Hin- und Rückspiel zieht in das 1/16-Finale ein, das zwischen dem 7. und 9.12. bzw. 14. und 16.12. ausgetragen wird.

Informationen zum Challenge Cup und alle anderen Paarungen findet man unter www.cev.lu.
Informationen zum TSV Sparkasse Hartberg gibt es unter www.volleyball.tsv-hb.net.
Karten ab 6,50 € bekommt man online unter www.easy-ticket.de, bei allen bekannten Vorverkaufsstellen oder telefonisch unter 0711 / 2 55 55 55.

PM/TVR



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