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SG Sportschule Waldenburg mit neuem Trainer

2:10 Punkte bedeuteten für die SG Sportschule Waldenburg den letzten Tabellenplatz in der Volleyball Oberliga Württemberg. Nach der äußerst knappen wie unnötigen 2:3 Heimniederlage am gegen den TSV Eningen hat SG-Trainer Ralf Grosser zum Beginn letzter Woche sein Traineramt zur Verfügung gestellt. Doch die Waldenburger fanden umgehend eine übereinstimmende Lösung, der mit einem 3:2 gegen Rottenburg am 13.11. positiv eingeläutet wurde.

Der Frust saß sehr tief bei den Bergstädtern. Attestierte doch fast jedes Team der Oberliga der SG Sportschule Waldenburg exzellente Einzelspieler in einem breiten Kader, erstklassige Rahmenbedingungen und das Potential für einen Platz in der oberen Tabellenhälfte. Doch genau hier, in der fehlenden Feinjustierung der Teamabläufe und Spielelemente sowie den draus resultierenden Niederlagen, liegt auch der Anstoß für den Rücktritt von Ralf Grosser.
„Er meinte, er habe das Team nicht angebracht erreicht und konnte keine Impulse setzen und auch nicht mehr gegensteuern“ so Gerald Menke, der ein Gespräch mit dem scheidenden aber auch geknickten Trainer führte. „Aber es gab auch in der Mannschaft einige Quertreiber die dem neuen Trainer das Leben belastend schwer gemacht haben“, erklärte er die aktuelle Situation weiter.

Es war klar dass in dieser diffizilen Konstellation etwas geschehen musste, damit das Hohenloher Volleyball-Aushängeschild in dieser Saison nicht völlig unter die Räder kommt. So hat der Trainer dann aus eigenen Stücken das einzig Richtige gemacht, die Reißleine gezogen und die sportliche Verantwortung für die bisherige Talfahrt der Wabus übernommen.

Nach der Ansprache und dem nicht für alle überraschenden Abschied vom Übungsleiter hat sich Mittelblocker Damir Darscht spontan bereiterklärt, das Amt als Spielertrainer zu übernehmen. „Mich reizt diese Aufgabe enorm, ich bin richtig motiviert und Erfahrung in diesem Bereich habe ich auch“, so der ruhige Physiotherapeut der seit 2004 in Waldenburg aktiv ist und zeitgleich auch die Damen der TSG Schwäbisch Hall trainiert.

Mit Martin Mertens konnten die SG-Verantwortlichen dem neuen Spielertrainer auch gleich einen neuen wie erfahrenen Co-Trainer zur Seite stellen. Der 52jährige Grafikdesigner und Sozialpädagoge aus Großerlach hat über zwei Jahrzehnte in verschiedenen Regionalligateams in Württemberg und Bayern gespielt und bringt neben seiner ausgeglichen Art auch sehr viel Fertigkeit mit. Bedingt durch seinen Beruf als Sozialpädagoge kann er sehr gut und zielgerichtet mit jungen Menschen umgehen. „Das Waldenburger Team und die SG Sportschule haben so viel Potential, da unterstütze ich gerne“, verdeutlicht Mertens sein Engagement auf dem Berg.

Somit konnten die SG Sportschule Waldenburger den zwischenzeitlichen Fall sehr schnell abfangen und hoffen diesen frischen Wind bei den nächsten Spielen positiv umsetzen zu können.

PM/JÖP



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