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Champions League: Sensation knapp verpasst - Punkt gewonnen

Großartige Leistung, knappe Niederlage: Der VfB Friedrichshafen hat sein Auftaktspiel in der 2011 CEV Champions League gegen Trentino BetClic (Italien) hauchdünn mit 2:3 (25:18, 18:25, 25:23, 22:25,10:15) verloren. Zwar verpassten die Häfler die Sensation, den besten Klub Europas und der Welt, zu besiegen, heimsten aber immerhin noch einen Punkt für das eigene Konto ein

Fast hätte es zum großen Coup gereicht. Am Schluss fehlten den Volleyballern vom VfB Friedrichshafen nur einige winzige Zähler, um zum Auftakt der 2011 CEV Champions League die Sensation gegen Trentino BetClic (Italien) perfekt zu machen. Hauchdünn mit 2:3 (25:18, 18:25, 25:23, 22:25, 10:15) verloren sie gegen den Champions- League-Sieger der vergangenen beiden Jahre und amtierenden Klub- Weltmeister.

„Das war ein richtig gutes Spiel“, zeigte sich VfB-Trainer Stelian Moculescu trotz der Niederlage zufrieden. „Wir haben gut, teilweise sogar sehr gut gespielt. Am Schluss hat sich Trento dank seiner individuellen Klasse durchgesetzt.“

Die 2.890 Zuschauer im Palatrento allerdings dürften sich zu Spielbeginn gehörig die Augen gerieben haben. Denn nicht etwa die Gastgeber um Superstar Matey Kaziyski, sondern die Gäste aus Deutschland setzten eindrucksvoll die Akzente. Ohne den am Auge verletzten Mittelblocker Marcus Böhme und anstelle dessen mit einem beherzt agierenden Lukas Bauer bestimmte Friedrichshafen dank druckvoller Aufschläge und einem kaum zu überwindenden Block das Spielgeschehen.

Schon im zweiten Durchgang stellte der Deutsche Meister jedoch fest, dass sich ein Team wie Trento keinesfalls so einfach überrumpeln lässt. Es entwickelte sich ein packender Schlagabtausch, den die Italiener letztendlich dank ihrer herausragenden Einzelspieler zu ihren Gunsten entschieden. „Wir waren nah dran“, sagte Moculescu. „Es hätte heute durchaus reichen können.“

Auf der anderen Seite zeigte sich Trainer Radostin Stoytchev trotz des Erfolges nicht wirklich zufrieden. „Wir hatten einige Probleme in der Annahme, so dass es nicht möglich war, mehr durch die Mitte zu spielen“, sagte er. „Wir haben heute nicht unser bestes Volleyball gespielt, aber unsere Motivation hat uns geholfen, den Sieg nach Hause zu bringen.“

Aufgrund der 2:3-Niederlage bekommt Friedrichshafen für das Klassement immerhin noch einen Punkt, Trento dagegen nur zwei statt drei Punkten gut geschrieben. Das wiederum könnte für die Endabrechnung wichtig werden. Denn nur die ersten zwei der insgesamt vier Teams einer Vorrundengruppe qualifizieren sich für die nächste Runde. „Dafür hat es sich gelohnt“, sagte Moculescu. „Dieser Punkt könnte am Schluss noch Gold wert sein.“

Statistik

Trentino BetClic

Della Lunga 11, Riad 8, Stokr 18, Kaziyski 25, Sala 11, Raphael 1, Bari (L), Colaci (L), Bratoev, Sokolov, Birarelli 4, Zygadlo

VfB Friedrichshafen
Trommel 2, Bauer 16, Gontariu 26, Winters 15, Josè 15, Tichacek 2, Rosic (L); Venno 1, Zatko, Fromm 2, nicht eingesetzt: Späth Vemic

PM/VfB



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