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TV Rottenburg gelingt der Coup und zieht in die 3. Runde des Challenge Cup!

Es war nichts für schwache Nervern! Gestern Abend siegte der EnBW TV Rottenburg vor 1500 Zuschauern in der Paul-Horn-Arena im Challenge Cup mit 3:2 (19:25, 25:23, 25:18, 23:25, 15:9) gegen den TSV Hartberg (Österreich) und dann gelang im Anschluss im Golden Set die Sensation: Rottenburgs Volleyballer behielten die Nerven und zogen mit einem 17:15 in die nächste Runde des Challenge Cup ein!

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EnBW TVR gewinnt 4:2 und zieht ins 1/16-Finale ein.
Nächster Gegner ist DHL Ostrava aus Tschechien


„Jeder der gestern nicht dabei war, wird es für immer bereuen“ schwärmt Rottenburgs Trainer Hans Peter Müller-Angstenberger auch noch einen Tag nach dem fulminanten Europapokalabend in der Paul Horn-Arena, „das war einfach arschgeil“. Sein Team hatte gestern das Rückspiel der 2. Runde im GM Capital Challenge Cup mit 3:2 (19:25, 25:23, 25:18, 23:25, 15:9) gegen die Österreicher aus Hartberg gewonnen, legte noch eine Schippe drauf und gewann den entscheidenden „golden set“ in einem nervenaufreibenden Krimi und zwei abgewehrten Matchbällen mit 17:15. Am Donnerstagnachmittag wurde der Gegner im 1/16-Finale bekannt: DHL Ostrava aus Tschechien.

Es sei das intensivste gewesen, was Rottenburgs Kulttrainer in seiner langen Karriere je erlebt hat. „Ich ziehe den Hut vor meiner Mannschaft. Im golden set hätte ich nicht auf dem Feld stehen wollen“ sagte der Trainer am Tag nach dem Triumph über den TSV Sparkasse Hartberg. Man sah ihm die Strapazen des über zwei Stunden und sechs Sätze andauernden Matches noch an. Zumal er heute Morgen um 7:45 Uhr schon wieder seinem Job als Lehrer nachging und wenig Schlaf bekommen hatte.

Insgesamt brauchte der EnBW TV Rottenburg elf Sätze, um gegen Hartberg zu gewinnen und ins 1/16-Finale einzuziehen. Schon das Hinspiel in Österreich war ein 3:2-Krimi, das Rückspiel sollte noch spannender werden und wird in die Geschichtsbücher der Vereine eingehen. Das Spiel endete wieder 3:2, dieses Mal für Rottenburg. Der „golden set“ sollte - frei nach dem Motto „Alles oder Nichts“ - über das Weiterkommen entscheiden. „Sechs Sätze zu spielen ist schon der Hammer, das habe ich noch nie erlebt“ sagte Außenangreifer René Bahlburg, der von seinem Trainer ein Extralob bekam: „René war neben Falko Steinke der Matchwinner. Nach anfänglichen Schwierigkeiten hat er gestern großartig gespielt.“

Auch für die rund 1500 Zuschauer war der der erste Europapokalabend ein ganz besonderes Erlebnis, spätestens Mitte des fünften Satzes hielt es keinen Zuschauer mehr auf seinem Sitz. Bereits im dritten Durchgang beim Stand von 20:12 für Rottenburg brandete großer Applaus auf: Rottenburgs Eigengewächs und Jugendnationalspieler Jan Zimmermann durfte für einen Aufschlag aufs Feld und wurde dabei frenetisch gefeiert. Für den 17-jährigen, der derzeit für den verletzten Michael Neumeister im Kader steht, war das natürlich „ein ganz besonderer Moment“. Im Entscheidungssatz war die Stimmung dann endgültig am Siedepunkt angelangt, zumal die Rottenburger ihr Herz in die Hand nahmen und sensationell zwei Matchbälle abwehrten und selbst ihre erste Siegchance in Person von Falko Steinke nutzten. „Jeder der nicht dabei war, wird es für immer bereuen“ sagte Müller-Angstenberger voller Euphorie und ergänzte „es tut so gut, wieder mal zuhause gewonnen zu haben, hier macht es einfach am meisten Spaß“.

Am Donnerstagmittag wurden im CEV-Hauptquartier in Luxemburg die Begegnungen des 1/16-Finales ausgelost. In der Runde der besten 32 Mannschaften trifft der EnBW TV Rottenburg auf den tschechischen Vertreter DHL Ostrava, der aus dem CEV-Pokal in den Challenge Cup „absteigt“. Im 1/16-Finale des CEV-Cups verloren die Tschechen gegen Lokomotiv Kharkiv aus der Ukraine und bekommen nun im Challenge Cup eine neue Chance. Jörg Papenheim, Rottenburgs Manager, war nach der Auslosung erst mal erleichtert: „Ich bin froh, dass wir nicht den ganz großen Reiseweg vor uns haben. Zudem ist Ostrava ein attraktives Los, die Mannschaft hat immerhin schon Erfahrung in der Champions League. Wir freuen uns auf eine erneute Europapokalschlacht“.

Das Hinspiel wird am 7./8. oder 9.12. im 900 km entfernten Ostrava ausgetragen, das Rückspiel (und ein möglicher „golden set“) findet am 14. oder 15.12. in der Tübinger Paul Horn-Arena statt.

Informationen zum Challenge Cup und alle anderen Paarungen findet man unter www.cev.lu.
Der Ticketvorverkauf für das Europapokalspiel gegen Ostrava wird in Kürze gestartet.

PM/TVR



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