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Helmut Zirk wird 60!

Ohne ihn wäre die Nachwuchsarbeit des VfB Friedrichshafen längst nicht das, was sie heute ist. Nach einem Schlaganfall hat sich Helmut Zirk wieder in die Halle zurück gekämpft. Am 9. Dezember feiert der Sportlehrer seinen 60. Geburtstag.

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Feiert heute seinen 60. Geburtstag: VLW-Verbands- und Nachwuchstrainer Helmut Zirk (Foto: G. Schulte-Hoppe)

Die Nachwuchsarbeit der Häfler Volleyballer ist untrennbar mit Helmut Zirk verknüpft. Seit 1984 gehört der gebürtige Rumäne dem VfB Friedrichshafen an und hat sich von Anfang an der Jugendarbeit verschrieben. Wenn Not am Mann war – in der Spielzeit 1990/91 und von 1992 bis 95 – sprang Helmut Zirk auch als Trainer des Bundesligateams ein. Alles ehrenamtlich, denn im Hauptberuf ist er Sportlehrer an der Ludwig-Dürr-Schule.

Spätere Bundesligaspieler wie Rüdiger Bauer, Norbert Kunstek und die Günthör-Brüder sind von Helmut Zirk zum Volleyballtraining geholt worden. Der erfolgreichste mit 118 Länderspielen ist Max Günthör. Für den Volleyballprofi bei Unterhaching war Helmut Zirk der wichtigste Trainer in seiner Karriere. „Weil er mich entdeckt hat und mir das Volleyball-ABC beigebracht hat“, erinnert sich Max Günthör. „Das Training war ab und zu hart – aber wie man sieht erfolgreich“, sagt der Häfler, der von der D- bis zur A-Jugend durch die Zirk-Schule gegangen ist.

Die Erfolgsbilanz des Häfler Volleyballnachwuchses unter Helmut Zirk kann sich sehen lassen: Fünfmal hat er eine Jugendmannschaft zum Deutschen Meistertitel geführt, sechsmal hat sein Team zweite Plätze, 17 Mal dritte Plätze bei Deutschen Meisterschaften belegt. Darüber hinaus hat die VfB-Jugend mit ihrem Trainer unzählige Süddeutsche und Württembergische Meisterschaften eingeheimst.

Auch über den Volleyballsport hinaus ist man auf die Erfolge aufmerksam geworden: So wurde er 2000 vom Landessportverband Baden-Württemberg zum „Trainer des Jahres“ gekürt.
An das Jahr 2009 erinnert sich Helmut Zirk besonders gut. Da wurde er mit der C-Jugend Deutscher Meister und hat mit der D-Jugend den 2. Platz belegt. Unter YoungStars-Trainer Adrian Pfleghar belegte die A-Jugend den 6. Platz. „2009 war das beste Jahr“, erinnert er sich.

Aber es sollte auch das Jahr sein, das sein Leben grundlegend veränderte: Nach einem Schlaganfall musste er erst wieder sprechen und laufen lernen. Wenn sich für Helmut Zirk und seine Familie seitdem vieles verändert hat: Den Volleyballvirus hat er noch immer im Blut!

Durch die Krankheit ist nicht nur in der Familie, sondern auch im Verein ein riesiges Loch entstanden. „Helmut hat 80 Prozent vom Jugendtraining bei den Jüngeren gemacht und hat stets für Nachwuchs gesorgt“, lobt Wunibald Wösle Zirks unermüdliche Arbeit, die auf die Schultern der Trainerkollegen verteilt worden ist. „Helmut hat so viel für den Verein getan. Für uns ist es deshalb selbstverständlich, ihn nach und nach wieder einzubinden“, sagt der stellvertretende Abteilungsleiter. Zunächst hilft der Volleyballkenner als Taktik-Berater bei den Damen und in der U16-Jugend mit.

Für seinen 60. Geburtstag hat Helmut Zirk nur einen Wunsch: „Gesundheit“. Und in punkto Volleyball? „Ich will mit einer Jugend noch einmal oben dabei sein.“ Am liebsten mit der jetzigen C-Jugend (U16), der er ganz Großes zutraut

G.Schulte-Hoppe

Der Volleyball-Landesverband Württemberg gratuliert Helmut Zirk herzlich zum 60. Geburtstag, dankt ihm für seinen unermüdlichen Einsatz und wünscht ihm für die Zukunft alles Gute!



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