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Champions League: Belchatow einfach zu stark für den Meister

Dritte Niederlage in der 2011 CEV Champions League für den VfB Friedrichshafen: Gegen PGE Skra Belchatow (Polen) verlor der Meister mit 0:3 (20:25, 19:25, 18:25) und hat nun nur noch geringe Chancen, die zweite Runde zu erreichen. „Belchatow war einfach besser“, sagte VfB-Trainer Stelian Moculescu. „Wir hätten über unseren Verhältnissen spielen müssen, um sie heute zu schlagen.“

Manchmal sind es die kleinen Dinge, aus denen sich ablesen lässt, wie etwas seinen Lauf nimmt. Als Joao José vom VfB Friedrichshafen beim 15:16 im ersten Satz gegen PGE Skra Belchatow (Polen) servierte, lukte der Ball schon über die Netzkante und plumpste dann doch zurück ins eigene Feld. Anders bei Michal Winiarski. Als Belchatows Nationalspieler im zweiten Satz beim 15:21 servierte, tanzte der Ball ebenfalls auf der Netzkante, landete dann aber im Häfler Spielfeld.

Zwei kleine Aktionen, die bildhaft für die Niederlage stehen, die Friedrichshafen am Sonntagnachmittag in der 2011 CEV Champions League hinnehmen musste. Mit 0:3 (20:25, 19:25, 18:25) hatte der Deutsche Meister im Duell gegen den polnischen Champion das Nachsehen. „So ist das Leben“, sagte VfB-Trainer Stelian Moculescu. „Belchatow war einfach besser. Wir hätten über unseren Verhältnissen spielen müssen, um sie heute zu schlagen.“

Vor 3.200 Zuschauern in der ZF Arena zeigten sich die Gäste aus Polen von Beginn an überlegen und demonstrierten vor allem in Aufschlag, Angriff und Block ihre Stärken. Eindrucksvoll, wie Mariusz Wlazly, Bartosz Kurek und Michal Winiarski immer wieder nicht nur mit kraftvollen Angriffen aus spektakulärer Höhe glänzten, sondern mit gefühlvollen Lobs auch Cleverness kombiniert mit einer Portion Coolness zeigten.

Die Gastgeber steckten nie auf. Aber ihr Kampfgeist allein reichte nicht, um Belchatow in Bedrängnis zu bringen. Bester Punktesammler der 76-minütigen Partie war Belchatows Mariusz Wlazly mit 15 Zählern. Auf VfB-Seite sorgte Kapitän Joao José für zehn und damit die meisten Punkte. Trotzdem zeigte er sich enttäuscht: „Da gibt es eigentlich nicht viel zu sagen“, urteilte er. „Belchatow war richtig gut und wir haben zu keinem Zeitpunkt ins Spiel gefunden.“

Frustriert war auch VfB-Außenangreifer Jeroen rommel. „Manchmal spielst du gegen Teams, die einfach besser sind. Das zu akzeptieren, ist hart“, sagte er. „Belchatow war bereit, uns heute noch einmal zu schlagen. Das ist eine tolle Mannschaft. Selbst wenn wir alle heute unser bestes Spiel gemacht hätten, hätten wir nur vielleicht eine Chance gehabt, um zu gewinnen.“

Mit vier Punkten liegt Friedrichshafen nach wie vor hinter Belchatow
(12) und Trentino Betclic (Italien, 5) auf dem dritten Platz in Pool D der 2011 CEV Champions League. Letzter ist Remat Zalau (Rumänien) mit null Punkten. Um sicher die zweite Runde zu erreichen, müssten die Häfler den ersten oder zweiten Platz belegen oder die Vorrunde als bester Dritter aller sechs Vorrunden abschließen. Das noch zu schaffen, wird mehr als schwer. Belchatow ist bereits außer Reichweite. Um Trento abzufangen, muss der VfB beide noch ausstehenden Spiele gegen Zalau (6. Januar) und Trento (12. Januar) mit 3:0 oder
3:1 gewinnen und zudem darauf hoffen, dass Trento – einen Sieg über Zalau am Montag (13. Dezember) vorausgesetzt – zwei Mal verliert.

PM/VfB



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