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Kein Sieg für Rottenburg und Friedrichshafen

Mit einer 0:3 Niederlage gegen CoprAtlantide Piacenza (ITA) beendete Friedrichshafen die Vorrunde der Champions League. Und die Berliner revanchierten sich für die Heimniederlage gegen Rottenburg nun ihrereseits mit einem 3:1 Sieg in der Paul-Horn-Arena in Tübingen.

VfB Friedrichshafen (Champions League): Wertvolle Lehrstunde

Niederlage im letzten Vorrundenspiel der CEV Indesit Champions League für den VfB Friedrichshafen: Gegen Italiens Meister CoprAtlantide Piacenza verloren die Häfler 0:3 (15:25, 18:25, 22:25). Auswirkungen hatte dies keine. Friedrichshafen stand schon vorher als Gruppenerster und Teilnehmer am Achtelfinale fest

Als um etwa 19.20 Uhr der Angriff von Joao Paulo Pereira Bravo zuerst an die Arme von Lukas Bauer und Adrian Gontariu und dann ins Aus prallte, war nicht nur der dritte Satz im letzten Vorrundenspiel in der CEV Indesit Champions League gegen CoprAtlantide Piacenza (Italien), sondern auch eine Art Lehrstunde beendet. Diese endete für den VfB Friedrichshafen zwar schmerzlich mit 0:3 (15:25, 18:25, 22:25) – das aber war nur halb so schlimm.

Denn unabhängig vom Ausgang der Partie gegen den italienischen Champion stand der deutsche Meister nicht nur bereits als einer von zwölf Teilnehmern am Achtelfinale, sondern auch als Erster der Gruppe E fest. Die Häfler konnten sich damit den Luxus erlauben, einerseits die nach 13 Spielen in den vergangenen sieben Wochen stark beanspruchten Stammkräfte zu schonen und andererseits die jungen Wilden Spielerfahrungen sammeln zu lassen.

Im Zuspiel schickte VfB-Trainer Stelian Moculescu Lukas Kampa für Lukas Tichacek, im Außenangriff Christian Fromm für Idi, in der Mitte Lukas Bauer für Joao José, auf der Diagonalen Adrian Gontariu für Georg Grozer sowie auf der Liberoposition Markus Steuerwald für Nikola Rosic in die Partie. „Das ist eine schöne Situation, wenn du die Jungen ohne Folgen in so eine Begegnung schicken kannst“, so der Coach. „Solche Spiele sind wertvoll. Da siehst du, wo du stehst und die Stärken und Schwächen liegen.“

Die Stärke, das war gegen Piacenza vor allem das Angriffsspiel. Eine Quote von 54 Prozent hatte Gontariu, sogar 62 Prozent Youngster Fromm vorzuweisen. Die Schwächen dagegen lagen im Duell der beiden Landesmeister in der Annahme sowie dem eigenen Aufschlag. Neun Asse servierten die Italiener, nur drei dagegen Friedrichshafen. „Piacenza hat sehr druckvoll aufgeschlagen“, so Moculescu. „Das hat heute den größten Unterschied gemacht.“

Gegen die routinierten Stars aus Italien dachten die Häfler zu keiner Sekunde daran, sich in die Niederlage zu ergeben. Immer wieder kämpften sie sich heran und durften als Achtungserfolg für sich verbuchen, dass der Gastgeber in Bestbesetzung durchspielte. „Es war eine Ehre für mich, gegen Piacenza zu spielen. Da standen so viele berühmte Gesichter auf der anderen Seite“, sagte Gontariu. „Wir wollten ihnen das Leben so schwer wie möglich machen und haben uns ganz gut geschlagen.“

Eher durchwachsen fiel das Fazit von Bauer aus. „Ich habe mich gefreut, zu spielen. Auch wenn wir hinten lagen, haben wir nicht aufgegeben“, sagte der 20-Jährige und hatte noch ein paar tröstende Worte für die 35 mitgereisten Häfler Fans parat. „Auch wenn uns die Niederlage nicht weh tut, tut es mir für unsere Fans sehr leid. Dass sie nach Piacenza gekommen sind, war sensationell. Sie hätten sicherlich mehr verdient gehabt.“

Auf welchen Kontrahenten Friedrichshafen im Achtelfinale am 10. und 17. Februar (plus/minus ein Tag) trifft, entscheidet sich am 21. Januar. An diesem Tag findet ab 15 Uhr im Sitz des Europäischen Volleyballverbandes CEV in Luxemburg die Auslosung zur zweiten Runde der Champions League statt. Einen Wunschgegner gibt es im VfB-Lager nicht. „Wir können ja sowieso keinen Einfluss nehmen“, so Moculescu. „Die Mannschaften, die jetzt noch dabei sind, sind alle stark.“

PM/VfB




EnBW TV Rottenburg: Heimniederlage für den EnBW TV Rottenburg im Spitzenspiel

Es bleibt spannend in der Verfolgergruppe der Volleyball-Bundesliga: Nach der 1:3 Heimniederlage des EnBW TV Rottenburg gegen den SCC Berlin stehen beide Teams punktgleich hinter Friedrichshafen, Unterhaching und Düren. Das Duell der Tabellennachbarn war spannend und über weite Strecken hochklassig. Mit mehr Druck im Aufschlag und starken Angriffen über Sebastian Fuchs und Salvador Hidalgo Oliva setzten sich die Berliner durch. Der EnBW TV Rottenburg konnte nur dank starker Abwehr- und Blockleistung dagegen halten. Immer wieder unterbrachen jedoch einfache Fehler den Spielrhythmus.

„Wir können’s besser“, sagte TVR-Trainer Hans Peter Müller-Angstenberger nach dem Spiel und verwies mit einem Zwinkern auf das gewonnene Hinspiel in Berlin. „Wir haben heute schlecht angenommen und auch die anderen Bereiche waren nicht optimal“, so Müller-Angstenberger. Damit müsse man Tribut dafür zollen, dass es lange Zeit sehr gut lief für den EnBW TV Rottenburg. Doch der Trainer blickt schon wieder optimistisch nach vorne: „Wir holen über das spielfreie Wochenende neue Luft und greifen wieder an.“

PM/TVR



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