headerphoto

DVV-Pokal: Haching und Dresden gewinnen Finals

Der alte Titelträger ist auch der neue: Generali Haching hat vor 10.200 Zuschauern im GERRY WEBER STADION in Halle/Westfalen abermals den DVV-Pokal gewonnen. Die Münchner behielten die Ruhe und setzten sich nach einem 0:2-Satzrückstand 3:2 (21-25, 23-25, 25-14, 25-14, 15-10) gegen evivo Düren durch. Bei den Frauen gelang dem Dresdner SC im dritten Anlauf endlich der große Coup: 3:1 (29-27, 16-25, 25-22, 25-19) lautete das Ergebnis gegen den VfB Suhl.

Pokalsieger 2010 (Männer): Generali Haching

Der alte Titelträger ist auch der neue: Generali Haching hat vor 10.200 Zuschauern im GERRY WEBER STADION in Halle/Westfalen abermals den DVV-Pokal gewonnen. Die Münchner behielten die Ruhe und setzten sich nach einem 0:2-Satzrückstand 3:2 (21-25, 23-25, 25-14, 25-14, 15-10) gegen evivo Düren durch. Es war der zweite Titel in der Vereinsgeschichte und nach zwei 2:3-Niederlagen in dieser Saison der erste Erfolg gegen Düren. Düren wartet damit weiterhin auf den ersten Titel in seiner Vereinshistorie. Patrick Steuerwald wurde zum MVP, zum wertvollsten Spieler, gewählt.

Doch dazu hatte es eines beeindruckenden Kraftaktes bedurft. Denn vor 10.200 Zuschauern sah zwei Sätze lang evivo Düren wie der sichere Sieger aus. In beiden Durchgängen bereiteten vor allem der überragende Christian Dünnes und Jan Umlauft den Hachingern immense Probleme, die die beiden Angreifer so gut wie nie in den Griff bekamen.

Ab Satz drei drehte sich allerdings das Blatt. Hachings Trainer Mihai Paduretu hatte zu Beginn des Pokalendspiels auf den Einsatz des lange Zeit verletzten Sebastian Schwarz verzichtet, der nach einer Leistenbruchoperation erst wenige Tage zuvor das Training wieder aufgenommen hatte. Mit Beginn des dritten Durchgangs stand er allerdings wieder in der Stammsechs und sollte großen Anteil an der Wende zum Guten bekommen. Satz drei und vier endeten jeweils mit 25:14 für die Münchner, die sich nun gut auf Dünnes und Umlauft eingestellt hatten. Düren wusste kein Gegenmittel und so ging es letztlich in den Tiebreak. „Das wir es überhaupt noch so weit geschafft haben”, sagte Hachings Mittelblocker Max Günthör, „hätte ich, ehrlich gesagt, nicht geglaubt.”

Der Entscheidungssatz blieb bis zum letzten Seitenwechsel und einer 8:7 Führung für Haching ausgeglichen. Dann aber mobilisierte der Titelverteidiger noch einmal seine letzten Kräfte und zog zum 15:10 davon.

Für Generali Haching war es der zweite Titelgewinn in seiner Vereinsgeschichte nach dem ersten Pokalsieg an gleicher Stätte vor einem Jahr gegen den Moerser SC mit 3:1. Düren muss dagegen weiter auf seinen ersten Titel überhaupt warten. Im GERRY WEBER STADION hat das Team von Trainer Sven Anton nun bereits das zweite Finale verloren.

Unmittelbar nach dem Männer-Finale fand die Siegerehrung statt. Zunächst wurden die most valuable player ausgezeichnet. Saskia Hippe (Dresdner SC) und Patrick Steuerwald (Generali Haching) bekamen von den Pokalbotschaftern Angelina Grün und Ralph Bergmann eine Trophäe. Dann waren die Teams an der Reihe, die u.a. von NRW-Innen- und Sportminister Dr. Ingo Wolf ausgezeichnet wurden, der erstmals die Pokalfinals besucht hatte: „Es waren fulminante Spiele, und es hat mir riesigen Spaß gemacht und ich glaube, allen Fans hier in der Halle auch.”

Mehr dazu beim DVV




Pokalsieger 2010 (Frauen): Dresdner SC

Der Dresdner SC hat den DVV-Pokal 2010 gewonnen. Die Dresdnerinnen siegten im GERRY WEBER STADION in Halle/Westfalen vor 10.200 Zuschauern 3:1 (29-27, 16-25, 25-22, 25-19) gegen den VfB Suhl. Es war im dritten Anlauf in Ostwestfalen der erste Erfolg für Dresden, die zum insgesamt dritten Mal die begehrte Trophäe gewannen. Dabei fiel bereits im ersten Satz eine Vorentscheidung, als Suhl es trotz einer 24:21-Führung und zwei weiterer Satzbälle nicht schaffte, mit 1:0-Sätzen in Führung zu gehen. Als Suhls etatmäßige Zuspielerin Lina Sundström Mitte des dritten Satzes nach einem Zusammenprall mit einer blutenden Platzwunde ausschied, ließ sich Dresden die Chance nicht mehr nehmen. Saskia Hippe (Dresdner SC) wurde zum MVP, zur wertvollsten Spielerin, gewählt.

Nachdem die Finals 2007 und 2009 aufgrund übergroßer Nervosität verloren gegangen waren, hoffte man beim Dresdner SC auf Besserung. Doch Auch gegen den VfB Suhl, Pokalsieger aus dem Jahr 2008, begann Dresden nervös. Gleich der erste Aufschlag von Zuspielerin Mareen Apitz landete im Aus. Danach lag Dresden permanent zurück, weil Suhl in allen Elementen besser war und mit der Hilfe von rund 1500 Fans, die in 25 Bussen angereist waren, auch eine tolle Unterstützung hatte.

Bei einer Führung von 24:21 sah es auch so aus, als würden die Thüringerinnen den ersten Durchgang leicht gewinnen können. Doch Dresden zeigte Moral und Kampfgeist und wehrte insgesamt fünf Matchbälle ab. Spielführerin Spielführerin Stefanie Karg sorgte mit einem Aufschlag-As für den ersten Satzball des DSC. Bei 28:27 wurde der zweite Satzball durch einen Blockpunkt zum 29:27 verwandelt.

Dresdens Spielerinnen war damit jedoch die Nervosität immer noch nicht genommen. Suhl zeigte sich von dem ersten Satzverlust unbeeindruckt und holte sich Satz zwei durch ein 25:16. Zu diesem Zeitpunkt vermeldeten die Statistiker am Spielfeldrand: zehn Fehlaufschläge Dresden, einer für Suhl.

Erst ab Satz drei übernahm das Waibl-Team endgültig die Kontrolle über das Spiel und den Gegner. Suhl hatte zudem beim Stand von 12:17 den Ausfall der etatmäßigen Zuspielerin Lina Sundström zu beklagen. Die Schwedin war bei einer Abwehraktion mit Grit Lehmann zusammengeprallt und musste mit einer Platzwunde an der rechten Augenbraue ausgewechselt werden. Für sie rückte Manja Simmank auf die zentrale Position, die aber auch nicht für eine Wende sorgen konnte.

Nach 25:22 und 25:19 für den Dresdner SC war das Finale entschieden. Den Matchball verwandelte Außenangreiferin Saskia Hippe, die mit 28 Punkten auch die erfolgreichste Punktesammlerin des Finals war. Für Suhl brachte es Grit Lehmann auf 17 Punkte.

Während sich Dresdens Spielerinnen, Trainer und Betreuer auf dem Feld auf einen Haufen warfen, um ihren Sieg zu feiern, stimmten die rund 1200 DSC-Fans Freudengesänge an: „Oh, wie ist das schön. So was hat man lange nicht gesehen…” Was auch ins Bild passte: Den letzten Meisterschaftstitel hatten sie 2007 gefeiert, ein Erfolg im Pokalwettbewerb liegt jedoch schon länger zurück: 2002 hatten sie ihn zuletzt gewonnen. Insgesamt ist es der dritte Pokaltriumph: 1999, 2002 und nun 2010. In vierzehn Tagen steht das nächste Highlight für Dresden an. Dann wird in der sächsischen Landeshauptstadt das Final Four im Challenge Cup ausgerichtet, wo der DSC als Gastgeber im Halbfinale auf Impel Gwardia Wroclaw aus Polen trifft.

Mehr dazu beim DVV



Partner des VLW


VOLLEYBALL ERGEBNIS APP

Spielergebnisse und Ergebnisübermittlung in einer App - jetzt abholen und als Ergebnismelder registrieren!

PHOENIX II

Vereinsaccount, Meldung Kleinfeldmannschaften, ePass, Meldebogen, Zugang Staffelleiter
>>> https://vlw.it4sport.de

Newsletter abonnieren

Der VolleyNewsletter ist der offizielle Newsletter des Volleyball-Landesverbandes Württemberg e.V (VLW) und bringt wichtige Informationen aus der Volleyballwelt zeitnah und aktuell an alle Abonnenten.

JETZT ABONNIEREN

Veranstaltungen


Zum Event-Kalender

Rahmenspielplan

Hier geht es zum aktuellen Rahmenspielplan:
Spielbetrieb/Termine/Rahmenspielplan