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BaWü-Kader beim Osterturnier in Pordenone

Der BaWü-Kader spielte über Ostern beim internationalen Volleyballturnier „Memorial Ferruccio Cornacchia“ in Pordenone spannende und schöne Spiele, musste jedoch nach einer Verletzung in den letzten Spielen auf Zuspieler Cipolone verzichten. Am Ende reichte es für die Baden-Württemberger auf einen hervorragenden 4. Platz.

Das Team
Das Team

Als der Friedrichshafenen Zuspieler Federico Cipolone nach der Siegerehrung zwei Pokale in der Hand hielt, war er Glücksritter und Pechvogel zugleich. Einerseits wurde er beim internationalen Turnier von Pordenone (Italien) als bester Zuspieler ausgezeichnet, andererseits bekam er zudem auch noch den kurzfristig kreierten „Pechvogelpokal“, da er sich im Halbfinale des topbesetzten Turniers (ausschließlich gegnerische Mannschaften des Jahrgans 91/92) gegen Weißrussland verletzt hatte. So konnte er nur noch von der Tribüne zusehen, wie sein Team ohne etatmäßigen Zuspieler sich zwar mühte, aber dann letztendlich doch keine Chance hatte, um das Finale zu erreichen.

Dabei hatte das Turnier äußerst spektakulär begonnen. Zwei Jahre jünger als alle anderen Mannschaften, startete der 93er BaWü-Landeskader in der Gruppenphase mit einem fast sensationellen 2:1 gegen die Juniorennationalmannschaft Irans (im letzten Jahr zweiter der Jugendweltmeisterschaften des Jahrgangs 91…). Mit dem Schwung des Überraschungssieges gelang dann gleich im Anschluss ein 2:1 gegen den slowenischen Meister Zuzemberk. Somit kam zur Überraschung aller sogar der Gruppensieg in Reichweite! Hierfür war allerdings ein (3:0) Sieg gegen die Junioren von Sisley Treviso nötig… Aber wieder lief das Spiel wie aus einem Guss. Yannick Harms und Phillip Trenkler fanden als Außenangreifer auch die kleinste Lücke im Block und wenn die Not am größten war, fiel Tim Dobbert als Diagonalangreifer immer eine Lösung ein. Als dann nach schwer erkämpfter 2:0 Führung beim Spielstand von 2:10 die Kräfte verbraucht schienen, kam die Stunde der Ersatzspieler. Lukas Steuerwald führte das Team mit klugen Aufschlägen wieder ins Spiel, so dass der dritte Satz auf der Zielgeraden mit 27:25 gewonnen werden konnte. Der Gruppensieg war vollbracht!

Nun stand die Juniorenauswahl der Schweiz im Viertelfinale als Gegner auf dem Programm. Obwohl diesmal die Annahme um den guten Libero Jonas Hoffmann nicht ganz so sicher stand wie in den Gruppenspielen, gelang den Jungs auch hier eine tolle Leistung, mit der die Schweiz 3:1 besiegt werden konnte. Die Freude war nun riesengroß, zumal im Halbfinale mit dem Ausrichter der diesjahrigen Junioreneuropameisterschaften Weißrussland ein weiterer Knaller auf dem Programm stand. Doch leider kam es nun anders, als es vorherzusehen war. Bei einem Zusammenstoß verletzte sich der bis dahin mit größter Spielübersicht agierende Zuspieler Federico Cipolone am Oberschenkel, so dass mit Christian Bura ein eigentlicher Außenangreifer die Regie übernehmen musste. Dies tat er dann auch mit Bravour. Doch gegen die körperlich überlegenen Weißrussen wäre dann doch eine absolut perfekte Abstimmung nötig gewesen, um auch nur eine kleine Chance zu haben. Nach großem Kampf (immerhin 21 und 22 Punkte im zweiten bzw. dritten Satz) blieb dann aber immerhin die Chance, um Platz drei zu spielen.

Wieder gegen die Auswahl Irans, aber eben mit anderen Vorzeichen. Wie zuvor übernahm Christian erneut die Regie. Nach stetiger Steigerung schien im dritten Abschnitt die Chance auf einen Satzgewinn gekommen zu sein! Die Abstimmung zwischen Zuspieler und Angreifer fing an zu greifen, der Block hatte sich auf die „Kracher“ in die kurze Diagonale eingestellt, die Feldabwehr warf sich aufopferungsvoll in die schärfsten Bälle und die Schwachstellen der Iraner schienen ausgemacht. Leider war aber diesmal das Glück nicht auf BaWü-Seite. Wie so oft, wenn es auf einen Ball ankommt, wird der Ball eben nicht immer so gewertet wie er ist… So ging der dritte Satz leider mit 23:25 verloren. Aber mit dem Gefühl, ein tolles Turnier gespielt zu haben, nahmen die Jungs freudestrahlend den Pokal für den vierten Platz entgegen. Und dann war ja auch noch die Ehrung für den besten Zuspieler des Turniers!

Federico im Kreise der besten Spieler des Turniers
Federico im Kreise der besten Spieler des Turniers

Auf jeden Fall hat sich der BaWü-Kader toll steigern können, viele gute Mannschaften auf die Plätze verwiesen und auf dem Weg zum Bundespokal wichtige Erkenntnisse gewonnen. So kann man im Juni auf die Leistung der Auswahl gespannt sein, dann hoffentlich auch wieder mit einem einsatzfähigen Zuspieler…

Die Ergebnissse:
BaWü - JNM Iran 2:1 (18, 23, -27)
BaWü - Zuzemberk (Slowenien) 2:1 (-25, 14, 22)
BaWü - Sisley Treviso 3:0 (21,16, 27)

Viertelfinale
BaWü - JNM Schweiz 3:1 (25, 16, -24, 19)

Halbfinale
BaWü - Weißrussland 0:3 (11, 21, 22)

Platz 3
BaWü - JNM Iran 0:3 (-16, -15, -23)


Endstand:
1. JNM Weißrussland
2. JNM Israel
3. JNM Iran
4. Baden Württemberg
5. Team Italien
6. JNM Schweiz
7. JNM Algerien
8. Viktoria Plovdiv (Bulgarien)
9. Sisley Treviso
10. Zuzemberk (Slovenien)
11. Agora Venezia
12. Sloga Trieste
13. San Dona Jeselo
14. Domovip Porcia
15. Tristina Volley
16. Futura Cordenons



Michael Mallick



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