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VLW-Kader Jg 95/96 beim Turnier in Modena

Der VLW-Kader Jahrgang 95/96 nahm über Ostern am 9. Internationalen Turnier in Modena (IX. Torneo Internazionale Trofeo Paolo Bussinello) teil und erreichte einen guten 10. Platz.

Am 1.April machten sich die Jungs samt Trainer/Betreuer auf den Weg nach Modena. Der direkte Weg über die Schweiz war jedoch wettermäßig versperrt, weswegen ein weiter Umweg über Österreich und den Brenner notwendig wurde. Man kam aber rechtzeitig und müde im Hotel an, was bei den meisten Teilnehmern einen guten Schlaf zur Folge hatte.

Am nächsten Morgen dann die erste sportliche Herausforderung. In der Gruppe mit den Teams der Volleyballschule Anderlini B, einer Jugendnationalmannschaft aus Finnland und einer Auswahl aus Castellana war die Württemberg-Auswahl nicht der große Favorit, jedoch rechnete man sich durchaus Chancen aus, die Runde der besten acht Teams zu erreichen. Hierfür musste mindestens der zweite Platz in der Vorrunde erreicht werden.
Das erste Spiel gegen das Team aus Castellana fand also am Freitag um 08.30 Uhr statt. Die Sporthalle konnte nicht auf Anhieb gefunden werden, weshalb die Vorbereitungszeit in der Halle etwas verkürzt war. Dies spielte sicher eine Rolle für die folgende eher schwache Leistung der Württemberg-Jungs, konnten sie doch nur sehr selten ihr Potential zeigen, die Vorgaben nur phasenweise umsetzen. Hier waren die Italiener doch deutlich wacher und leistungsbereiter. Das Spiel ging deutlich 0:2 verloren.

Im zweiten Spiel warteten die Finnen. Schon recht erfahren und körperlich deutlich überlegen – überwiegend Jahrgang 1994 – gab es auch in diesem Spiel wenig zu holen. Allerdings waren die Württemberger nun in der Lage, die Sätze mitzugestalten und die von Trainer A.Elsässer geforderten Elemente (z.B. Dreierblock-Bildung) immer wieder umzusetzen. Letztlich ging aber auch dieses Spiel 0:2 an die später viertplatzierten Finnen.

Dass die teilnehmenden Mannschaften durchaus ihre Schwierigkeiten haben, wenn ein Dreierblock gebildet wird, zeigte sich beim letzten Gruppenspiel gegen die 1995-er Auswahl der Sportschule Anderlini. Ging der erste Satz noch verloren, konnte sich das Team aus Württemberg nun besser und besser in Szene setzen. Auch die gute Aufschlagleistung sorgte hier endlich für Druck bei der gegnerischen Annahme und die eigene Annahme war als solche auch wahrzunehmen. Das spannende und enge Spiel wurde erfolgreich mit einem 2:1 abgeschlossen. Der dritte Gruppenplatz war erreicht.

Die Mannschaft aus Zagreb bildete die nächste Hürde am Samstagmorgen in der Zwischenrunde. Man war frühzeitig in der nahe dem Hotel gelegenen Halle und konnte sich gut vorbereiten. Das Spiel begann um 9 Uhr, so dass die Württemberger etwas ausgeschlafener an die gestellte Aufgabe gingen. Auch die Auswahl aus Zagreb war überwiegend Jahrgang 1994, was sich generell mindestens in den körperlichen Voraussetzungen niederschlägt. In einem spannenden Spiel konnte sich die VLW-Auswahl immer wieder leicht absetzen, lies dann prompt die Konzentration etwas vermissen und den Gegner wieder herankommen. Gerade in diesem Spiel sorgte die gute Annahmeleistung und die deutliche Wirkung des 3er-Blocks auf die gegnerischen Angreifer für einen knappen aber verdienten 2:0 Sieg.

Im letzten Spiel war also die Möglichkeit gegeben, sich einstellig in der Endtabelle zu platzieren. Die Auswahl der Cote d´Azur war der Gegner. Wieder zeigten die VLW-Jungs, dass sie sich besser gefunden hatten und gewillt waren, das gesetzte Ziel zu erreichen. Aufschlag und Annahme waren trotz immer wieder auftretenden Konzentrationsschwächen stabilisiert, lediglich die Angriffsleistung lies etwas zu wünschen übrig. Es entwickelte sich ein knappes Spiel, in dem sich keine der Mannschaften deutliche Vorteile erarbeiten konnte. Nach jeweils einem gewonnen Satz musste der Tie-Break die Entscheidung bringen. Hier konnte sich letztlich die französische Auswahl knapp mit 15:13 durchsetzen.

Der erreichte 10. Platz in einem sehr gut besetzten 16er-Feld kann als Erfolg gewertet werden, da sich die Mannschaft von Spiel zu Spiel besser präsentierte, ihre Fehlerquote reduzierte und auch die Vorgaben besser umsetzen konnte. Insofern war dieses Turnier ein wichtiger Meilenstein in der Entwicklung jedes einzelnen Spielers und des Teams.

Es steht bereits die nächste Aufgabe an mit dem Turnier im Saarland kommendes Wochenende. Hier gilt es, den Aufwärtstrend weiter fort zu führen.


Stefan Krejci



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