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Bundesliga Play-off: Friedrichshafen behält die weiße Weste

Der VfB Friedrichshafen scheint auf dem Weg zur Deutschen Meisterschaft kaum noch zu stoppen. Im zweiten Finalspiel bezwangen die Häfler den SCC Berlin mit 3:0 (25:22, 25:22, 25:17) und haben damit die Chance, mit einem Sieg am Samstag (19. April, 19:30 Uhr) den Titel unter Dach und Fach zu bringen

32 Siege in 32 Spielen und nur zwölf verlorene Sätze – die Bilanz des VfB Friedrichshafen in Bundesliga und DVV-Pokal ist in dieser Saison beeindruckend. Aber nicht nur das: Im Endspiel der Play-offs sind die Häfler auf dem besten Wege, den Sieg davonzutragen. Nachdem sie am Samstag bereits die Partie in Friedrichshafen mit 3:2 gewonnen hatten, entschieden sie drei Tage später auch das zweite Aufeinandertreffen in Berlin mit 3:0 (25:22, 25:22, 25:17) zu ihren Gunsten.

„Ich habe mir keine Sorgen gemacht, dass wir verlieren könnten“, sagte Friedrichshafens Nationalspieler Christian Pampel. „Vielleicht hätte ein Satz daneben gehen können, nicht aber das gesamte Spiel.“ Und SCC-Trainer Michael Warm urteilte: „Man muss mehrere Dinge anerkennen. Erstens: Der VfB ist besser. Das erkenne ich in Demut an. Zweitens: Um gegen den VfB gewinnen zu können, braucht man ein gutes Rezept und alle Spieler in Höchstform. Dann können wir Friedrichshafen schlagen – nicht drei, aber bestimmt ein Mal.“

Ohne Außenangreifer Dirk Westphal, der mit fiebriger Erkältung seit Dienstag das Bett hüten musste, aber gelang den Berlinern dies nicht. Mit 8:3, 12:7 und 16:13 führte Friedrichshafen im ersten Satz, ehe der SCC ins Spiel fand, die Partie bis zum 20:20 offen gestaltete und schließlich doch den ersten Abschnitt verlor. Umso besser begann aus Berliner Sicht der zweite Durchgang. Mit 14:12 lagen die Gastgeber vorn, ehe eine Verletzung Sebastian Prüseners für lähmendes Entsetzen unter den knapp 2.000 Zuschauern in der Sömmeringhalle sorgte. Der 25-Jährige, der in Friedrichshafen noch als Libero aufgelaufen und jetzt für Westphal in den Außenangriff gerückt war, landete nach einem Hinterfeldangriff auf dem Fuß von Mitspieler Marcus Böhme und knickte so stark um, dass das Fußgelenk aus seiner Fassung sprang und er mit schmerzverzerrtem Gesicht aus der Halle getragen werden musste. „So etwas wünscht man niemandem“, so Moculescu. „Alles, alles Gute an den Prüsi.“

Zwar konnte Berlin dank der Aufschläge von Mark Dodds auf 15:19 davonziehen. Dann aber führten erst Pampel und anschließend Joao José ihr Team mit ihrem Service auf die Siegerstraße zurück. Auch Satz drei und damit der umjubelte Gesamtsieg ging souverän an den VfB, der mittlerweile mit Robert Hupka für Lukas Divis spielte. „Joao hat den zweiten Satz gekippt“, sagte Moculescu und fügte hinzu:. „Danach war es nicht mehr so schwer.“

Beim dritten Aufeinandertreffen am Samstag (19. April, 19.30 Uhr) hat Friedrichshafen nun die Chance, die Meisterschaft vor heimischem Publikum perfekt zu machen. „Wenn wir im Kopf klar werden und mit dem Füßen auf dem Boden bleiben, haben wir eine gute Chance, schon am Samstag Meister zu werden.“ Moculescu warnt jedoch vor verfrühter Euphorie. „Immer locker bleiben mit dem Feiern. Bevor der letzte Pfiff nicht ertönt ist und wir tatsächlich gewonnen haben, wird da bei uns gar nichts passieren“, sagte er. „Wir haben jetzt noch Chancen. Eine davon wollen wir nutzen.“

Die weiteren Finalpiele des VfB Friedrichshafen um die Deutsche Meisterschaft
19. April (19.30 Uhr) Play-offs Finale 3: VfB Friedrichshafen – SCC Berlin
22. April (20.15 Uhr) Play-offs Finale 4: mögliches Entscheidungsspiel auswärts
26. April (19.30 Uhr) Play-offs Finale 5: mögliches Entscheidungsspiel zu Hause

PM/VfB



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