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CEV: Friedrichshafen bleibt im Rennen

Mit dem VfB Friedrichshafen ist in der 2011 CEV Champions League weiter zu rechnen. Der Deutsche Meister bezwang im vorletzten Vorrundenspiel Remat Zalau (Rumänien) mit 3:0 (25:23, 25:21, 25:22) und kann zwar nicht mehr an Belchatow (Polen) und Trento (Italien) vorbeiziehen, das Ticket aber als Bester der sechs Gruppendritten lösen

Von wegen bereits ausgeschieden. Der VfB Friedrichshafen hat im vorletzten Vorrundenspiel der 2011 CEV Champions League seine Chance gewahrt, doch noch die zweite Runde zu erreichen. Gegen Rumäniens Meister Remat Zalau setzte sich der deutsche Champion mit 3:0 (25:23, 25:21, 25:22) durch und fuhr damit die notwendigen drei Punkte ein. „Wir mussten 3:0 gewinnen", sagte VfB-Trainer Stelian Moculescu. „Das haben wir gemacht."

Vor 1.000 Zuschauern im Sala Sporturilor von Zalau sahen sich die Häfler zunächst mit einem Gegner konfrontiert, der noch einmal alles versuchte, um bei der ersten Teilnahme an der Champions League sein Konto mit bislang einem gewonnenem Satz aufzubessern. Die Rumänen schlugen druckvoll auf und waren auch im Block immer wieder passend zur Stelle. Friedrichshafen jedoch ließ sich dadurch nicht beirren und präsentierte ein variables Angriffsspiel, in dem vor allem Außenangreifer Frederic Winters zu glänzen wusste.

Der VfB entschied Satz eins zu seinen Gunsten und hätte in den folgenden Durchgängen leichtes Spiel gehabt, wenn nicht zwischendurch die Zügel zu locker gelassen worden wären. Mit acht Punkten (23:15) und vier Punkten (20:16) führten die Volleyballer vom Bodensee im zweiten und dritten Abschnitt, ließen Zalau aber jeweils herankommen. Passend zum Satzende machten sie dann wieder ernst. „Wir müssen", sagte Kapitän Joao José, „uns in diesen Situationen einfach mehr auf das konzentrieren, was auf dem Feld zu tun ist und nicht, welche Folgen der Ausgang des Spiels haben könnte".

Erleichterung war nach dem Sieg in den Augen des Portugiesen zu sehen. Genauso wie bei Adrian Gontariu, für den die Begegnung zu einer Bewährungsprobe der besonderen Art wurde. Der Diagonalangreifer stammt aus Zalau und erfuhr, dass solch ein Heimspiel nicht unbedingt Flügel verleiht. „Heute musste ich vor allem gegen mich selbst spielen", sagte der Rumäne. „So viele Leute sind zu mir gekommen, die mich sehen und mit mir reden wollten. Ich war mit dem Kopf nicht richtig bei der Sache." Umso mehr freute sich Gontariu über den Sieg. „Letztendlich spielt es ja keine Rolle, ob ich gut spiele oder nicht", sagte er. „Wichtig ist, dass wir 3:0 gewonnen haben."

Der glatte Erfolg in Transsylvanien könnte nun noch Gold wert sein. Der VfB hat sieben Punkte (8:10 Sätze) auf dem Konto und kann damit zwar nicht mehr am Ersten PGE Skra Belchatow (Polen, 12 Punkte und 13:3 Sätze) und Zweiten Trentino BetClic (Italien, 11 Punkte und 12:6 Sätze) vorbeiziehen. Die Möglichkeit, sich als bester Dritter der sechs Gruppen für die nächste Runde zu qualifizieren, besteht jedoch nach wie vor.

Notwendig dafür wäre ein möglichst deutlicher Sieg beim Heimspiel am kommenden Mittwoch (12. Januar, 19.15 Uhr) gegen Klub-Weltmeister und Titelverteidiger Trento. Zudem müssen die Teams aus den Gruppen B und C dem VfB in die Karten spielen. „Heute haben wir unser Ziel erreicht", sagte Moculescu. „Jetzt schauen wir mal, wie es am Mittwoch weitergeht."

PM/VfB



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