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DVV-Pokal - Interview mit Jan Lindenmair

Gerade eben hat die Smart Allianz Stuttgart das Unerwartete geschafft und sich in einem spannenden Duell gegen den Favoriten Dresdner SC ins DVV-Pokalfinale katapultiert. In einem kurzen Interview äußert sich Trainer Jan Lindenmair zum Erfolg und Planungen für das große Finale am 06.03. in Halle.

Herr Lindenmair, wie hat es sich angefühlt, sich nach dem Halbfinalsieg im Pokal gegen Dresden ein T-Shirt mit dem Aufdruck „Finale” überziehen zu dürfen?
Toll, es war ein sehr schöner Moment, weil es der verdiente Lohn für sehr viel harte Arbeit war.

Es war ein dramatischer Spielverlauf: Zwei Sätze für Dresden, zwei für Stuttgart, 19:17 im Tiebreak für Ihr Team.
Wir haben superschwach begonnen. Dresden hat uns in den ersten beiden Sätzen völlig überrollt, bei denen hat alles funktioniert. Aber zum Glück haben wir zurück ins Spiel gefunden.

Gab es im Spiel einen Knackpunkt zur Wende?
Ja, der kam Ende des zweiten Satzes, als sich bei uns so langsam die Nervosität gelegt hatte. Da wussten wir, dass wir jetzt anfangen zu spielen und in der Lage sind, das Heft in die Hand zu nehmen.

Sie hatten zwei Wochen vorher den Ausfall von Zuspielerin Anna Nowakowska hinnehmen müssen. Hat das alle Planungen durcheinander geworfen?
Annas Kreuzbandriss war natürlich bitter. Sie war die Nummer eins, aber sie wird sicher viele Monate brauchen, bis sie wieder spielen kann.

Beim Sieg gegen Dresden stand mit Mona Elwassimy die Nummer zwei auf dem Feld, aber die kurzfristig neu verpflichtete US-Amerikanerin Sydney Lynne Anderson war auch schon in der Halle. Wird die Zuspielrolle jetzt neu vergeben?
Das Rennen ist wieder völlig offen. Wir mussten ja handeln, weil eine einzige Zuspielerin zu wenig ist, um weiter erfolgreich zu sein. So haben wir im Training mehr Möglichkeiten zu arbeiten und natürlich auch im Spiel. Ich denke, dass Sydney die Anna gut ersetzen wird.

Jetzt geht es im Ligaspiel am Samstag wieder gegen den DSC. Ist das ein völlig anderes Spiel als im Pokal?
Natürlich ist es irgendwie ruhiger, aber das liegt nicht daran, dass wir jetzt schon eine Partie gegen Dresden gewonnen haben. Vielmehr ist es eins von 28 Spielen in der Liga, nach denen wir in der Tabelle unter den ersten Vier stehen wollen, um in den Play-offs spielen zu können. Im Pokal war es dagegen ein Spiel, nach dem Du entweder ausgeschieden warst oder eben im Finale stehst. Da ist die Anspannung eine ganz andere.

In der Liga kommen jetzt die dicken Brocken auf Sie zu. Zuhause gegen Dresden, dann in Schwerin, Ende Januar in Vilsbiburg und dann kommt Wiesbaden. Geht es jetzt erst richtig los?
Es gab mit dem Spiel zwischen Dresden und Schwerin erst ein Duell derer Teams untereinander, die zu den vermeintlichen Top five gehören. Von daher sind wir schon gespannt, was da noch alles auf uns zukommt und wer dann wo stehen wird.

Spukt der Termin am 6. März mit dem Carolinen Volleyball DVV-Pokalfinale im GERRY WEBER STADION schon in den Köpfen der Spielerinnen herum?
Erst einmal nicht, denn im Augenblick sind nur organisatorische Dinge zu erledigen und die belasten weder die Mannschaft noch mich. Wir sind bislang mit der Philosophie gut gefahren, von Spiel zu Spiel zu denken, und werden das auch bis zum Endspiel in Halle so beibehalten.

DVL/Klaus Wegener



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