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Champions League: Abschied mit Sieg über den Weltmeister

Tschüss Champions League – CEV Cup, wir kommen: Im letzten Vorrundenspiel der 2011 CEV Champions League besiegte der VfB Friedrichshafen Titelverteidiger Trentino BetClic (Italien) mit 3:2 (23:25, 25:20, 22:25, 25:19, 15:10). Damit belegten die Häfler in Pool D den dritten Platz, verpassten die Qualifikation für die zweite Runde als bester Gruppendritter aber um einen Satz

Spannender hätte es für den VfB Friedrichshafen in der 2011 CEV Champions League kaum zugehen können – sowohl in der ZF Arena beim letzten Vorrundenspiel gegen Trentino BetClic (Italien) als auch im Rennen um das letzte Ticket zur Playoff-Runde der besten
13 europäischen Teams. Das Duell gegen den Klub-Weltmeister und Champions-League-Sieger der beiden vergangenen Jahre gewannen die Häfler mit 3:2 (23:25, 25:20, 22:25, 25:19, 15:10). Den Einzug in die zweite Runde aber verpassten sie trotzdem.

Letztendlich fehlte Friedrichshafen nur die Winzigkeit von einem einzigen Satz, um als Bester aller sechs Gruppendritten doch noch weiterzukommen. Die Plätze eins und zwei in Pool D waren bereits an PGE Skra Belchatow (Polen) und Trento vergeben. Platz drei ging zwar an den VfB. Allerdings kommt das Team nun auf neun Punkte sowie 11:12 Sätze und ist damit einen Satz schlechter als Budvanska Rivijera Budva (Montenegro), das auf ebenfalls neun Punkte, aber 12:12 Sätze kommt.

„Die Enttäuschung hält sich in Grenzen. Wir hatten es nicht mehr vollends in unseren Händen“, sagte VfB-Trainer Stelian Moculescu. „Mit dem Spiel können wir zufrieden sein. Das war ein Volleyballfest mit toller Stimmung. Und auch wenn Trento nicht komplett war, ist es ein schönes Gefühl, zu gewinnen.“

Der Titelverteidiger aus dem Trentino hatte mit Osmany Juantorena, Jan Stokr and Andrea Sala drei Stammkräfte zu Hause gelassen. Die anderen schonte Trainer Radostyn Stoytchev ebenfalls und schickte seine zweite Garde auf das Spielfeld. Diese allerdings bewies, warum sie beim Weltmeister unter Vertrag steht und lieferte sich mit den Hausherren eine ebenso spannende wie begeisternde Partie.

Über vier Sätze wogte das Spielgeschehen hin und her. Und immer dann, wenn es den Häflern gelang, die Zahl der Eigenfehler auf ein Minimum zu beschränken, waren sie auch erfolgreich. Gelang dies nicht, spielten sie damit ihrem Kontrahenten in die Karten und gaben auf diese Weise sowohl den ersten als auch den dritten Satz ab. Zu keinem Zeitpunkt aber steckte das VfB-Team auf und holte so auch Rückstände von bis zu sechs Punkten wieder auf.

Im entscheidenden fünften Satz war Friedrichshafen schließlich nicht mehr aufzuhalten. Lautstark angetrieben von 3.300 Zuschauern stürmte die Mannschaft um Lukas Tichacek zum Sieg und machte so ihrem Zuspieler ein besonderes Geschenk zum 29. Geburtstag. „Es ist ein schönes Gefühl, gewonnen zu haben. Auch wenn es vielleicht kein ganz großer Sieg war, bin ich zufrieden“, sagte der Tscheche. „Auch die sogenannte zweite Mannschaft von Trento hat ein Toplevel, so dass man erst einmal gewinnen muss.“

Aus der Champions League ist der Deutsche Meister nun zwar ausgeschieden, darf aber am CEV Cup teilnehmen. In diesen Europapokal- Wettbewerb steigt der VfB zusammen mit den drei Champions-League- Dritten ZSKA Sofia (Bulgarien), CAI Teruel (Spanien) und Sisley Treviso (Italien) in der sogenannten Challenge Round ein und trifft hier auf einen der vier Viertefinalsieger Ziraat Bankasi Ankara (Türkei), Arago de Sete (Frankreich), Asseco Resovia Rzeszow (Polen) und Zaksa Kedzierzyn-Kozle (Polen). Die Auslosung findet am Freitag (14. Januar) ab 14.30 Uhr in Luxemburg statt.




Die kommenden Spiele des VfB Friedrichshafen
15.01.2011 (20.00 Uhr) Bundesliga: TV Bühl – VfB Friedrichshafen
22.01.2011 (19.30 Uhr) Bundesliga: Moerser SC – VfB Friedrichshafen
26.01.2011 (20.00 Uhr) Bundesliga: VfB Friedrichshafen – VC Gotha



PM/VfB



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