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Sieg beim Sparkassen Rondo Cup 2011 in Feldkirch

Vom 28.1. bis 30.1 starteten im Rahmen einer Talentfördermaßnahme die Jungen und Mädchen des Jahrgangs 95 bzw. 96 beim traditionellen Jugendturnier in Feldkirch. Dabei gelang den Mädels der Turniersieg und die Jungen landeten nach einem 1:2 gegen UVC Graz auf dem 2. Platz.

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Jubel beim württembergischen Nachwuchs über den Sieg in Feldkirch (Foto: privat)

Die Jungen konnten sich in einer nicht so schweren Vorrundengruppe gegen Salzburg, Vorarlberg und Modena wunderbar einspielen und kamen ohne Satzverlust durch die Vorrunde. Die Mädchen hatten auch keine TOP-Teams in der Vorrunde, brauchten aber gegen die Mädchen aus Licea Meda etwas Anlaufzeit, bis sie im Turnier ankamen. Die Auswahlen aus Salzburg und Vorarlberg wurden sehr sicher bezwungen.

Im Halbfinale trafen die Jungen auf die als gleichwertig eingestufte Auswahl Tirols. Mit einer äußerst konzentrierten Leistung gelang jedoch ein klares 2:0. Das dies im Finale gegen die Volleyball Akademie Graz nicht möglich sein würde, war allen Turnierbeobachtern vorher klar. Zu souverän hatten die Grazer, gespickt mit zahlreichen österreichischen Auswahlspielern des Jahrgangs 94, ihre Spiele gestalten können. Obwohl unsere Jungs ihre bisher beste Leistung boten, bestand im ersten Satz keine realistische Chance auf Erfolg. Mit für diese Altersklasse wenigen Fehlern näherten sich im zweiten Satz beide Teams der 20 Punkte Marke. Sollte da was zu machen sein? Toll, wie sicher unsere Jungs im K1 standen und die wenigen Chancen in Block und Feldverteidigung zum Break nutzten. Der Lohn war ein knappes aber eben auch verdientes 27:25.
Nun wurden die Karten neu gemischt. Zumal die Grazer Jungs mit dieser Gegenwehr scheinbar nicht gerechnet hatten. Wie aus einem Guss gelang dann auch der Start in den dritten und entscheidenden Satz. Kaum zu glauben:12.6 für den krassen Außenseiter! Eigentlich gelaufen, nur noch drei Punkte bis zum Sieg … Aber eben nur erfahrenen Spieler wissen: Mit „Bangen und Hoffen“ kommen diese nicht! Zunächst mit Glück (Netzkantenroller…) und dann mit Geschick: Graz machte keinen Fehler mehr, verteidigte aufopferungsvoll und kam Punkt für Punkt heran. Mit zunehmender Bedrohung und schmelzendem Vorsprung gelang den BaWü-Jungs nun gar nichts mehr. Annahmefehler, Ungenauigkeiten im Spielaufbau, Angriffsfehler, versäumte Sicherung – eben Nervosität pur. Die Folge: 12:15 und ein nach tollem Spiel eigentlich schon gewonnenes Finale auf der Zielgerade noch verloren. Schön, dass man aus solchen Spielen so unendlich viel lernen kann! Freuen wir uns also auf den nächsten Auftritt unserer jungen Auswahlspieler und schauen was da so an Erfahrungen gesammelt wurde.

Die Mädchen trafen im Halbfinale auf „alte Bekannte“, die Volleyballerinnen der „Scuola Anderlini“ in Modena. Während in den vergangenen Jahren stets großer Kampf notwendig war, den Sieg zu erringen, war es diesmal nicht so schwer. Obwohl die Italienerinnen vor allem in der Annahme und Feldabwehr sehr schnell und ballsicher waren, konnten beide Sätze (19:22) gewonnen werden. Der Durchschlagskraft im Angriff sowie der Blockarbeit hatten die Modinesinnen nichts entgegenzusetzen.
Im Finale trafen die Löwinnen auf die Heimmannschaft aus Feldkirch. Obwohl die Öster-reicherinnen im Angriff stärker waren als die Italienerinnen und vor allem sehr stark auf-schlugen, ging der erste Satz nach Baden-Württemberg. Die Annahme stand zwar unter Druck aber Vici Bura hatte sich in ihre Liberarolle reingefunden und kontrollierte den Großteil der Gegner sicher. Im Angriff punkteten Svenja Hoffmann und Nadia Jäckle im Außenangriff sowie Fiona Hesse als Diagonalspielerin nach Überkopfpass.
Im zweiten Satz war die Gegenwehr der Gastgeberinnen gebrochen. Katrin Hahn spielte mehr und mehr Schnellangriff und mit 25:12 war der 2. Satz und damit das Spiel gewonnen.
Mit einem „Riesenpott“ sowie den beiden Ehrungen für Katrin Hahn als „Beste Zupielerin“ und Svenja Hoffmann als „beste Angreiferin“ ging es am Abend nach Deutschland zurück.

Mallick/Lichtenauer

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