headerphoto

„Mitglieder finden und binden“ – eine Investition in die Zukunft

Am 29.01.2011 versammelten sich Vorstand und Präsidium des Volleyball-Landesverbandes Württemberg im SpOrt in Stuttgart. Ergänzt wurde das Treffen von Vorsitzenden und Gästen aus den Landesverbänden Bayern, Saarland, Sachsen-Anhalt und Thüringen, den Vize-Präsidenten des Deutschen Volleyball-Verbandes (DVV) sowie Vertretern der DVS GmbH. Thema der Tagung war das Pilotprojekt des DVV „Mitglieder finden und binden“. In enger Zusammenarbeit mit dem VLW, der zu dieser Klausurtagung nach Stuttgart eingeladen hatte, wurde die neue Initiative vorgestellt.

Bereits 2008 wurden aufgrund von sinkenden Zahlen bei den Kinder- und Jugendmannschaften in Volleyballvereinen erste Gedanken zur Mitgliederentwicklung auf dem Verbandstag in Halle/Saale geäußert. Anhand der jährlich erscheinenden DOSB-Statistik war ein geringer, jedoch kontinuierlicher Abwärtstrend der Mitgliederzahlen im DVV zu erkennen. Diese Entwicklung und der gesellschaftspolitische Wandel waren Anlass, dass der DVV-Vorstand die Verbandsentwicklung zu einer primären Aufgabe erklärte. Aus den ersten Überlegungen entstand das Projekt „Mitglieder finden und binden“, betreut durch die DVV-Vizepräsidenten Martin Walter und Hubert Martens.

Foto
Mit dem Thema „Mitglieder finden und binden“ beschäftigten sich am 29.01.2011 in Stuttgart Funktionäre verschiedener Volleyball-Landesverbände und des DVV. (Foto: M. Wüchner)

Die Klausurtagung fasste die Ausgangssituation der Verbände zusammen und setzte erste Meilensteine, die für Mitgliedergewinnung und -bindung notwendig sind. Ziel ist eine nachhaltige Mitgliedererhöhung in den Vereinen und Landesverbänden als auch im DVV. Maßnahmen, die zu diesem Ziel führen, müssen in den Landesverbänden mit Unterstützung der Deutschen Volleyball-Liga (DVL) umgesetzt werden.

Die Notwendigkeit der engen Zusammenarbeit zwischen DVV, DVL und den Landesverbänden wurde während der vierstündigen Sitzung mehrmals betont. Nach einleitenden Worten durch VLW-Präsident Martin Walter und einer zusammenfassenden Vorstellung des Projektes durch Nicole Tonn, Mitarbeiterin des VLW, wurden einzelne Projekte präsentiert. VLW-Leistungssportkoordinatorin Katharina Neu stellte das Projekt „Grundschulinitiative Talentsuche“ vor, welches im VLW im Stuttgarter Raum erfolgreich eingeführt wurde. VLW-Vizepräsident Manfred Schulz präsentierte das Projekt „Schlag auf Schlag“, ein Projekt zwischen Schule und Verein, das seit vielen Jahren vom TV Rottenburg in Kooperation mit den ortsansässigen Schulen durchgeführt wird. Der Niedersächsische Volleyballverband stellte sein Projekt „Pausenliga“ vor, daneben erhielt der Jumparoo Schul-Cup als DVJ-Projekt besondere Aufmerksamkeit. Wolfgang Nitschke, Schulsportbeauftragter des VLW, unterstrich die immer schwieriger werdende Situation, Grundschulkinder in den Verein zu „locken“. Eine Abwandlung des „Vollino School Cups“ in den heute erfolgreich an württembergischen Schulen stattfindenden „Jumparoo Schul-Cup powered by MIKASA Hammer Sport“ soll dabei helfen, Kinder für den Volleyallsport zu begeistern und sie nachhaltig an die Vereine zu binden.

Grundtenor aller vorgestellten Projekte ist das Aktivwerden der Vereine und Landesverbände und die vermehrte Zusammenarbeit zwischen Schule und Verein, um somit die Kinder frühzeitig mit dem Volley-Spiel vertraut zu machen und sie für den Volleyballsport zu begeistern. Auch wäre es wünschenswerte, dass insbesondere Grundschullehrer eine volleyballspezifische Ausbildung erhalten. Es wurden einige Beispiele der Kinder- und Jugendarbeit, die in den Landesverbänden in unterschiedlicher Art und Weise durchgeführt werden, aufgezeigt. Hier gilt es unbedingt die Zusammenarbeit untereinander zu verbessern, um einen regen Austausch an Informationen zu gewährleisten.

Ein erster Schritt im Rahmen des Projekts „Mitglieder finden und binden“ ist das Schaffen einer gemeinsamen Kommunikationsplattform. Eigens hierfür eingerichtet wird eine Homepage mit einem Login Bereich für Mitglieder. Hier wird es neben umfangreichen Informationen zum Thema Mitgliedergewinnung auch die Möglichkeit geben, Präsentationen, Formulare, Anschreiben, Anträge, Broschüren u.v.m. zum Download bereitzustellen. Zum einen stellen die beteiligten Institutionen beispielsweise Feedbacks bereits durchgeführter Projekte, Hilfestellungen und Hinweise bei der Durchführung von Veranstaltung online zur Verfügung und sind Ansprechpartner für diese Projekte, zum anderen können sie aber auch von Informationen von anderen Projekten profitieren. (Anm. d. Red.: Die Homepage befindet sich z.Zt. im Aufbau.) Um diesen ersten Schritt des Projektes „Mitglieder finden und binden“ gehen zu können, ist eine Beteiligung aller Landesverbände notwendig. Die anwesenden Projektmitglieder und DVV-Vertreter wiesen nochmals auf die Wichtigkeit der Zusammenarbeit hin.

Foto
Ende einer gelungenen Auftaktveranstaltung zum Projekt „Mitglieder finden und binden“ im Rahmen der verbandsübergreifenden VLW-Klausurtagung in Stuttgart. (Foto: M. Wüchner)

Am Ende der Klausurtagung bedankte DVV-Projektleiter Martin Walter sich herzlich bei allen Teilnehmern, Rednern und seinen Projektmitgliedern Hubert Martens und Torsten Heim.

Nicole Tonn



Partner des VLW


VOLLEYBALL ERGEBNIS APP

Spielergebnisse und Ergebnisübermittlung in einer App - jetzt abholen und als Ergebnismelder registrieren!

PHOENIX II

Vereinsaccount, Meldung Kleinfeldmannschaften, ePass, Meldebogen, Zugang Staffelleiter
>>> https://vlw.it4sport.de

Newsletter abonnieren

Der VolleyNewsletter ist der offizielle Newsletter des Volleyball-Landesverbandes Württemberg e.V (VLW) und bringt wichtige Informationen aus der Volleyballwelt zeitnah und aktuell an alle Abonnenten.

JETZT ABONNIEREN

Veranstaltungen


Zum Event-Kalender

Rahmenspielplan

Hier geht es zum aktuellen Rahmenspielplan:
Spielbetrieb/Termine/Rahmenspielplan