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VfB Friedrichshafen: Europapokal - aus und vorbei ...

Die Auftritte auf der internationalen Bühne sind in dieser Saison für den VfB Friedrichshafen Geschichte. Im Rückspiel der Challenge Round des CEV Cups verloren die Häfler gegen Zaksa Kedzierzyn-Kozle (Polen) erst mit 0:3 (22:25, 20:25, 16:25) und zogen anschließend auch im Golden Set mit 12:15 den Kürzeren

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Bitterer Moment: Der VfB Friedrichshafen verlor in Kedzierzyn-Kozle und schied damit im CEV Cup aus (Foto: Conny Kurth)

Es hat nicht sollen sein – der VfB Friedrichshafen hat sich für diese Saison von der internationalen Volleyballbühne verabschiedet. Nachdem der Deutsche Meister in der
2011 CEV Champions League in der Vorrunde ausgeschieden war, kam nun das Aus in der Challenge Round des CEV Cups.

Besonders bitter: Die Häfler konnten gegen Zaksa Kedzierzyn-Kozle
(Polen) ihre Vorlage aus dem 3:1-Sieg im Hinspiel nicht nutzen. Im Rückspiel verloren sie mit 0:3 (22:25, 20:25, 16:25) und unterlagen anschließend auch im sogenannten Golden Set mit 12:15. „Kedzierzyn- Kozle war heute besser und aggressiver“, sagte VfB-Trainer Stelian Moculescu. „Wir haben nicht mal schlecht gespielt, aber die Big Points nicht gemacht. Was in Friedrichshafen gut funktioniert hat, hat heute nicht geklappt.“

Im Gegensatz zum Heimspiel in der ZF Arena vor einer Woche waren es dieses Mal die Polen, die der Partie ihren Stempel aufdrückten.
Basierend auf einem starken Service setzten sie die VfB-Akteure über die gesamten vier Sätze so sehr unter Druck, dass diese nicht mehr agieren, sondern nur noch reagieren konnten.

Immer wieder zog Kedzierzyn-Kozle davon. Immer wieder aber kam Friedrichshafen heran, musste dafür aber umso mehr Energie aufwenden.
Beispielsweise im ersten Satz, als der VfB bereits mit 1:7 zurücklag, beim 9:10 aber wieder im Spiel war. Oder im zweiten Durchgang, als die Häfler mit 10:15 im Hintertreffen waren, beim 13:15 aber wieder Tuchfühlung aufgenommen hatten.

„Wenn du immer hinten liegst, musst du 150 Prozent zeigen, um wieder heranzukommen“, sagte Außenangreifer Jeroen Trommel. „Und das ist einfach sehr, sehr anstrengend.“ Ganz ähnlich analysierte Matthew Denmark, der den am Sprunggelenk verletzten Marcus Böhme auch dieses Mal von Anfang an vertrat. „Es war frustrierend“, sagte er. „Wir waren immer hinten und mussten dann hart arbeiten, um wieder heranzukommen.“

Nach dem bitteren 0:3 wäre der gefürchtete Golden Set bei seiner VfB- Premiere fast noch zum Glücksfall geworden. Nicht nur, dass der Klub vom Bodensee damit trotz 3:1-und-0:3-Bilanz weiterhin im Rennen war.
Fast wäre der alles entscheidenden Durchgang nach einem 8:12-Rückstand noch gekippt. Bis auf 11:12 führte Zuspieler Lukas Tichacek sein Team mit krachenden Aufschlägen heran. Der Ball zum möglichen 12:12 aber blieb an der Netzkante hängen und tropfte anschließend nicht ins gegnerische, sondern eigene Feld. Die Vorentscheidung war gefallen und Kedzierzyn-Kozle ließ sich den Einzug ins Halbfinale des CEV Cups nicht mehr nehmen.

Der VfB Friedrichshafen dagegen steht international mit leeren Händen da. „Wir brauchen uns nicht zu genieren“, sagte Moculescu. „Das sind ja alles keine Blinden. Man darf nicht erwarten, dass wir in jedem Jahr überall oben mitspielen. Entweder nimmt man das in Kauf oder man muss aufrüsten.“ Ehrliche Worte fand auch Kapitän Joao José. „Wir haben unser Ziel nicht erreicht“, sagte er. „Was geschehen ist, ist geschehen. Das können wir nicht mehr ändern. Aber wir stehen im Pokalfinale und wollen die Meisterschaft gewinnen. Das sind die Dinge, die wir noch beeinflussen können und auf die wir uns jetzt fokussieren müssen.“

Statistik

Zaksa Kedzierzyn-Kozle
Aufschlag 5 Punkte, Annahme 47% (28% perfekt), Angriff 43 Punkte (48%), Block 12 Punkte Witczak, Pilarz, Zagumny 5, Jarosz 21, Czarnowski 12, Kazmierczak 4, Gacek L, Ruciak 5, Urnaut 15, nicht eingesetzt: Idi, Wojtowicz

VfB Friedrichshafen
Aufschlag 3 Punkte, Annahme 44% (25% perfekt), Angriff 43 Punkte (41%), Block 4 Punkte Winters 8, Fromm, Tichacek 2, Rosic L, Denmark 9, Vemic 1, Venno 14, Trommel 11, Zatko, José 3, Gontariu 2, nicht eingesetzt: Böhme


PM/VfB



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