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EnBW TVR zu Gast am Bodensee: „Mental sind wir gut drauf“

Mit dem erhofften Erfolg beim Jubiläumsspieltag gegen den VC Gotha machte der EnBW TV Rottenburg beim Kampf um die Play-Off-Plätze Boden gut und bestätigte den Aufwärtstrend der vergangenen Wochen. Beim Württemberg-Derby gegen den Serienmeister VfB Friedrichshafen (Samstag, 12.02.2011, 19:30 Uhr, ZF Arena Friedrichshafen) steht für die Domstädter jetzt eindeutig eine andere Zielsetzung auf dem Programm.

15 Partien hat Friedrichshafen in dieser Bundesligasaison gespielt und nur im Spiel gegen Generali Haching hat der Deutsche Meister knapp mit 2:3 das Nachsehen gehabt. Die restlichen Spiele gingen allesamt ohne Satzverlust an den Rekordmeister, der derzeit auf Platz 2 der 1. Bundesliga rangiert. So ist für den EnBW TV Rottenburg zunächst einmal ein Satzgewinn das angestrebte Ziel. „Damit wären wir dann schon besser als fast alle anderen Bundesligisten“, schmunzelt Müller-Angstenberger.

Der Rottenburger Coach weiß ganz genau, dass dieses Unterfangen schon äußerst schwierig ist – besonders in der Arena in Friedrichshafen, dem „Wohnzimmer“ des VfB. Dort kam selbst der SCC Berlin, derzeit Tabellenführer und neben Haching und Friedrichshafen die dritte Topmannschaft der Bundesliga, mit 0:3 unter die Räder. „Da haben die Friedrichshafener schon viele denkwürdige Abende gefeiert, kennen quasi jeden Zentimeter dieser riesigen Halle und werden frenetisch angefeuert vom Publikum“, weiß der 38-jährige um den zusätzlichen Heim-Vorteil. Dazu kommt natürlich, dass der VfB Friedrichshafen eine qualitativ hochwertige Mannschaft hat. Neben Kapitän Joao Jose ist beispielsweise der 20-jährige Este Oliver Venno zu nennen. Der Diagonalangreifer hat sich unter Trainer Stelian Moculescu enorm weiterentwickelt.

Bislang konnten die Rottenburger in der 1. Bundesliga erst einen einzigen Satz gegen den Württembergischen Rivalen gewinnen. „Wir waren allerdings auch ein paar Mal sehr knapp dran“, sagt Müller-Angstenberger. So z.B. beim Hinspiel Anfang November in der Paul Horn-Arena, als der dritte Durchgang erst in der „Verlängerung“ mit 28:26 an die „Häfler“ ging. Der Coach des EnBW TVR hofft, dass seine Mannschaft den Aufwärtstrend der Rückrunde fortsetzen kann. Nach dem unglücklichen Saisonstart mit 0:10 Punkten haben die Domstädter in der Rückrunde schon 4:2 Punkte geholt. Das spiegelt sich auch im Selbstbewusstsein der Rottenburger wieder. „Mental sind wir gut drauf“, sagt Müller-Angstenberger, „wir fahren nicht an den Bodensee, um die Punkte vorbeizubringen, wir wollen eine Überraschung schaffen“.

Am Samstag wird es vor allem auf die Annahme des EnBW TVR ankommen, die wohl Schwerstarbeit gegen die starken Aufschläger des VfB Friedrichshafen verrichten muss. Da haben die Rottenburger aber laut Statistik der Deutschen Volleyball-Liga mit Matthias Pompe, Dirk Mehlberg und Willy Belizer drei sehr gute Leute im Team. Die Außenangreifer Mehlberg und Pompe sowie Libero Belizer werden jeweils unter den Top 15 in der Kategorie Annahmeeffizienz und Perfekte Annahme geführt.

Das Württemberg-Derby:
12.02.2011 Samstag 19:30 VfB Friedrichshafen - EnBW TV Rottenburg (ZF Arena Friedrichshafen)

PM/TVR



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