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LSV und Landesregierung unterzeichnen Solidarpakt

Dieter Schmidt-Volkmar, Präsident des Landessportverbandes Baden-Württemberg e. V. (LSV), und die drei Vizepräsidenten Gundolf Fleischer, Heinz Janalik und Klaus Tappeser haben am Mittwoch (16.02.2011) in der Villa Reitzenstein den Solidarpakt Sport II mit der Landesregierung unterzeichnet. „Die Fortführung des Solidarpaktes bis zum Jahr 2016 unterstreicht die gesellschaftspolitische Bedeutung des Sports sowie die Verlässlichkeit und Nachhaltigkeit des Landes gegenüber der Sportorganisation. Mit der Anhebung der Fördermittel können nun wichtige Handlungsfelder im Sport in Angriff genommen werden“, so Dieter Schmidt-Volkmar, der Präsident des LSV.

„Sport ist ein elementarer Bestandteil von Bildung und der individuellen und sozialen Lebensqualität von Jung und Alt. Die Sportförderung ist seit jeher ein Schwerpunkt der Landespolitik in Baden-Württemberg.“, erklärten Ministerpräsident Stefan Mappus, Kultusministerin Marion Schick und Finanzstaatssekretär Stefan Scheffold anlässlich der Unterzeichnung des „Solidarpaktes Sport II“ in der Villa Reitzenstein.

Über die Laufzeit des Solidarpakts bis 2016 erhält die Sportorganisation in Baden-Württemberg 20 Millionen mehr Fördermittel. Diese Aufstockung des bisherigen Fördervolumens von rund 64,87 Millionen Euro setzt sich wie folgt zusammen:
Für die Qualifizierung von ehrenamtlichen Übungsleitern und sonstigen ehrenamtlichen Helferinnen und Helfern im Sport werden bereits 2011 erstmals zusätzlich 400.000 Euro zur Verfügung gestellt. Dieser Betrag wird jährlich bis 2016 um jeweils 400.000 Euro erhöht. Dies ergibt in der Laufzeit insgesamt 8,4 Millionen Euro. Damit können in den nächsten Jahren Aus- und Fortbildungsmaßnahmen für Trainer, Übungsleiter und administrative Führungskräfte verstärkt werden.

Ab 2012 werden insbesondere die Handlungsfelder „Bildung durch Sport“, „Spitzensportland Baden-Württemberg“ sowie „Substanzerhaltung von Sportstätten“ durch eine jährliche Erhöhung der Förderung bis 2016 um jeweils 2,32 Millionen gestärkt.
Im Bereich „Bildung durch Sport“ sollen vor allem Bildungs- und Kooperationsprogramme gefördert werden. Hier sind auch integrative Maßnahmen vorgesehen und Herausforderungen, die der demografische Wandel an die Sportorganisation stellt, berücksichtigt. Zusätzliche Mittel sind für die Initiative „Spitzensportland Baden-Württemberg“ eingeplant, um die herausragende Stellung im Nachwuchsleistungssport beizubehalten sowie den Spitzensport im Land nachhaltig zu festigen und zu verbessern. Zudem sollen für die „Substanzerhaltung von Sportstätten“ verstärkt Mittel für energetische Maßnahmen eingesetzt werden. Der erhöhte Bedarf der Vereine zeigt sich im unverändert hohen Antragsstau. Diese müssen bis zu vier Jahre auf Fördermittel für die Sanierung ihrer Sportstätten warten.

Mit dem Solidarpakt bleibt die Sportorganisation bis 2016 von Kürzungen verschont und hat nun für die kommenden fünf Jahre Planungssicherheit. Mit dem Solidarpakt bleibt auch die in der Landesverfassung garantierte Autonomie der Sportorganisation gewahrt.

PM/LSV



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