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DVV-Pokal: Rekordpokalsieger VfB Friedirchshafen greift nach dem elften Stern

Es geht um den ersten Titel der Saison: Am Sonntag (6. März, 15.30 Uhr) tritt Meister und Rekordpokalsieger VfB Friedrichshafen in Halle (Westfalen) im Endspiel des DVV-Pokals gegen Titelverteidiger Generali Haching an. Es ist das Traumfinale im deutschen Männer-Volleyball und ein Duell, bei dem sich die Kontrahenten auf Augenhöhe begegnen

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So schön wie beim Pokalsieg 2008 wollen die Volleyballer vom VfB Friedrichshafen auch in diesem Jahr jubeln (Foto: Conny Kurth)

Zehn Mal standen sie bereits im Finale. Zehn Mal nahmen sie den DVV-Pokal mit nach Hause an den Bodensee. Immer dann, wenn die Volleyballer vom VfB Friedrichshafen im Endspiel standen, gewannen sie auch die bronzene Trophäe. Klar, dass die Häfler diese Serie fortsetzen wollen, wenn sie am Sonntag (6. März, 15.30 Uhr) im Gerry-Weber-Stadion von Halle (Westfalen) im Finale des Pokalwettbewerbs 2010/2011 auf Generali Haching treffen.

Dieses Duell ist das Traumfinale im deutschen Männer-Volleyball. Im Wettstreit um den ersten Titel der Saison trifft der Deutsche Meister, Rekordpokalsieger und Bundesliga-Spitzenreiter Friedrichshafen auf den Titelverteidiger und in der Liga schärfsten Verfolger Haching. Beide Kontrahenten haben im Meisterschaftsrennen erst eine Niederlage auf dem Konto - Friedrichshafen jedoch ist nach 18 Dreisatzsiegen in 19 Spielen um neun Sätze besser.

Zudem hat der VfB noch eine offene Rechnung mit den Oberbayern zu begleichen. Die einzige Bundesliga-Niederlage nämlich kassierten die Häfler am 5. Dezember beim 2:3 in Haching. Ein bitteres Erlebnis, schließlich konnte Friedrichshafen dabei zwei Matchbälle nicht zum 3:1- Sieg verwerten. „Es gibt da noch etwas, was noch nicht zu Ende gebracht ist", sagt VfB-Diagonalangreifer Adrian Gontariu. „Wir haben etwas gutzumachen."

Über die Qualität beider Teams gibt es keine Zweifel. „Es treffen zwei Mannschaften aufeinander, die sich auf Augenhöhe begegnen“, sagt VfB- Trainer Stelian Moculescu. „Die Tagesform und der größere Wille werden über Sieg und Niederlage entscheiden.“ Deshalb ist sich der Erfolgscoach, der bereits 21 Meistertitel und 20 Pokalsiege in Rumänien, Österreich und Deutschland auf dem Konto hat, sicher: „Jeder muss an seiner oberen Grenzen spielen. Nur dann können wir es schaffen.“

Noch immer allerdings hat man im Häfler Lager mit Verletzungs- und Personalsorgen zu kämpfen. Mittelblocker Matthew Denmark ist am Sonntag nicht spielberechtigt, da er vor dem Pokal-Halbfinale noch nicht verpflichtet war und somit zu diesem Zeitpunkt auch noch nicht im Besitz der nötigen Lizenz war. Außenangreifer Christian Fromm fällt nach einer Verletzung am Sprunggelenk definitiv aus. Mittelblocker Lukas Bauer ist nach einer Stressfraktur im Schienbein zwar auf dem Wege der Besserung, aber bei weitem noch nicht wieder voll belastbar.

Mittelblocker Marcus Böhme kam nach dreiwöchiger Pause aufgrund einer Sprunggelenkverletzung am vergangenen Wochenende erst zu einem Kurzeinsatz. Möglich, dass deshalb wiederum Oliver Venno, der eigentlich auf der Diagonalposition für Punkte sorgen soll, auf die Mittelblockposition beordert wird. „Wir warten ab, wie die Situation am Sonntagnachmittag aussieht“, sagt Moculescu. „Dann entscheiden wir.“

An einem aber lassen die Häfler trotz aller Sorgen keinen Zweifel: Sie treten an, um den Titel zu gewinnen. Der elfte Pokalstern soll her. Ohne Wenn und Aber. „Wir stehen im Finale. Das heißt, dass wir erst einen Teil unseres Weges geschafft haben“, so Moculescu. „Jetzt geht es darum, das Ziel zu erreichen und den Pokal mit nach Hause zu nehmen.“


Livestream vom Pokalfinale
Die Finalspiele im DVV-Pokal sind live und kostenlos als Livestream im Internet beim IPTV-Sender cpm24.tv (www.cpm24.tv) zu sehen. Die Übertragung des Frauen-Endspiels zwischen Smart Allianz Stuttgart und dem VfB 91 Suhl (Spielbeginn 13 Uhr) startet um 12.30 Uhr, die des Männer-Endspiels zwischen dem VfB Friedrichshafen und Generali Haching (Spielbeginn 15.30 Uhr) um 15 Uhr.

Public Viewing in der ZF Arena
Wer nicht mit zum Pokalfinale nach Halle (Westfalen) reist, kann am Sonntag (6. März) trotzdem mit dem VfB Friedrichshafen fiebern. Das Pokalfinale gegen Generali Haching wird im Foyer der ZF Arena auf einer Großbildleinwand übertragen. Die ZF Arena öffnet um 15 Uhr.

PM/VfB



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