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LSV: Spitzensportler im Hochschulzulassungsgesetz erstmals berücksichtigt

Der Landessportverband Baden-Württemberg e. V. (LSV) begrüßt die zum 1. April 2011 in Kraft tretende Gesetzesänderung des Hochschulzulassungsgesetztes. „Endlich werden auch unsere Spitzensportler, die für das Land alles geben, bei der Studienplatzvergabe besser berücksichtigt. Dies ist ganz im Sinne unserer Initiative „Spitzensportland Baden-Württemberg“, so Dieter Schmidt-Volkmar, Präsident des LSV.

In der Vergangenheit hatte sich der LSV immer wieder dafür stark gemacht, dass Spitzensportler im Land vereinfachte Zugangsberechtigungen an den Hochschulen bekommen. Durch die doppelte Belastung von Ausbildung und Training/Wettkampf benötigen die Spitzensportler flexible Regelungen bei der Hochschulzulassung. Hierzu gehört insbesondere die räumliche Nähe von Studien- und Trainingsstandort.

Deswegen wurde in das neue Gesetz aufgenommen, dass auch Spitzensportler von der Vorabquote bei der Studienplatzvergabe profitieren. Die Vorabquote soll eine Berücksichtigung bei der Vergabe von 20% aller zur Verfügung stehenden Studienplätze für bestimmte Personen vorab garantieren. Bewerber, die im öffentlichen Interesse besonders zu berücksichtigen sind, fallen nun laut Gesetzgeber unter diese Quote. Zu diesem Personenkreis zählen ab dem Sommersemester 2011 auch Bewerber, „die einem auf Bundesebene gebildeten A-, B- oder C-Kader eines Bundesfachverbandes des Deutschen Olympischen Sportbundes angehören“ (Gesetz zur Verbesserung des Hochschulzugangs beruflich Qualifizierter und der Hochschulzulassung).

Der Anstoß zu dieser Gesetzesänderung ging von den Hinterzartener Sportgesprächen im Jahr 2007 aus. Eine interministerielle Runde arbeitete mit dem LSV im Folgenden daran, die Rahmenbedingungen in Baden-Württemberg für den Spitzensport zu verbessern. Die Änderung des Gesetzes kann als bedeutender Erfolg im Rahmen der Initiative „Spitzensportland Baden-Württemberg“ gesehen werden. Ziel der Initiative ist es, junge Talente nicht nur partnerschaftlich an die deutsche und internationale Spitze heranzuführen, sondern ihnen auch eine lange und erfolgreiche Karriere im Spitzensport und im Beruf zu ermöglichen. In einem weiteren Schritt gilt es, das Thema Studiengebühren für diese Athleten zu diskutieren. Positive Beispiele in Form von Stipendien gibt es in Baden-Württemberg bereits. Eine allgemeingültige Regelung würde allen das Land repräsentierenden Spitzenathleten helfen, den finanziellen Aufwand für Ausbildung und Sport zu reduzieren und die duale Karriere ermöglichen.

Schon im Juli 2010 wurden im Rahmen der Initiative erstmals „Partnerbetriebe des Spitzensports“ ausgezeichnet. Die „Partnerbetriebe des Spitzensports“ stellen Spitzensportlern einen spitzensportfreundlichen Arbeits- oder Ausbildungsplatz zur Verfügung und unterstützen deren dualen Karrieren. Im Rahmen der Initiative wird zudem eine engere Zusammenarbeit mit dem Innenministerium angestrebt, um in diesem Bereich der Polizei spitzensportfreundliche Ausbildungs- und Arbeitsplätze zu schaffen, wie es in anderen Bundesländern bereits umgesetzt wird.

PM/LSV



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