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U18 DM (m): Meistertitel für den VfB Friedrichshafen

Friedrichshafen (gus) – Sechs Spiele lang hatte Paolo Cipollone am Spielfeldrand agiert, hatte seine Jungs je nach Spielstand motiviert, angetrieben oder zur Ruhe gemahnt. Am Schluss stand er ganz ruhig in der Tölzer Sporthalle und schaute zu, wie die Volleyballspieler durch die Halle tobten. Soeben war die U18-Jugend des VfB Friedrichshafen Deutscher Meister 2011 geworden.

„Eine so kontinuierliche Leistung über zwei Tage hinweg zu bringen, ist keine einfache Sache“, sagt der Volleyballtrainer, nachdem er ein paar Freudentränen weggewischt hat. „Egal gegen welchen Gegner und bei welchem Spielstand – die Jungs haben eine konstant gute Leistung gebracht“. Aber Cipollone vergisst in der Stunde des Triumphs nicht, an den Vater des Erfolgs zu erinnern: „Das sind die Jungs, mit denen Helmut Zirk in der C-Jugend angefangen hat.“ VfB-Trainer Zirk, der noch immer an den Folgen eines Schlaganfalls leidet, galt denn auch der erste Anruf des Teams aus Bad Tölz.
In der Vorrunde am Samstag dominierten die Häfler ihre Gegner und erschmetterten sich drei 2:0-Erfolge gegen den TV Bad Tölz (25:12, 25:16), VC Bitterfeld-Wolfen (25:12, 25:9) und den USC Braunschweig (25:14, 25:17). Damit war der Einzug ins Viertelfinale perfekt. Hier traf der VfB Friedrichshafen am Sonntagmorgen auf den VC Dresden, die „härteste Nuss“ des Turniers. Es war das einzige Spiel, in dem die Gegner dem VfB mehr als 20 Satzpunkte abknöpfen konnten. Der erste Satz ging knapp mit 25:23 an den VfB. Im zweiten lagen die Häfler lange Zeit zurück, bis endlich ein Ruck durch die Mannschaft ging und Zuspieler Federico Cipollone mit einer Aufschlagserie das Team von einem 16:21-Rückstand zum 25:21-Satz- und Matchgewinn führte.
Im Halbfinale bekam der Schweriner SC die Stärke von Federico Cipollone, Daniel Dopfer, Marc Moosherr, Jan Jalowietzki, Yannick Harms, Mirko Fischer, Johannes Elsässer, Johannes Becker, Jakob Günthör, Luca Wanek, Christian Diemers und Marvin Faas zu spüren: Auch diese Partie endete 2:0 (25:14, 25:17). Duplizität der Ereignisse: Wie im Bundesliga-Finale lautete auch bei der U18 das Endspiel VfB Friedrichshafen gegen den SCC Berlin. Und ähnlich wie bei den Profis ließ auch der Nachwuchs vom Bodensee beim 2:0 (25:18, 25:19) den Hauptstädtern keine Chance. Die körperlich deutlich stärkeren Berliner fanden keine Mittel gegen die technisch und taktisch überlegene Mannschaft vom See.

VfB Friedrichshafen
Die frisch gebackenen Deutschen Meister der U18-Jugend (Foto: Walter Weiß)

Bericht: Gunthild Schulte-Hoppe



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