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Gehörlosen EM: Damen und Herren erreichen das Viertelfinale

Der von den Offiziellen geforderte Teamgeist hat heute seine Wirkung gezeigt. Die Herrenmannschaft des DGS unterstützte nach ihrem souveränen Sieg gegen Weißrussland 3:0 (25:20, 25:18, 25:15) das Damenteam gegen Gastgeber Türkei. Angeführt von Physio V. Vamvakidis hielten die deutschen Jungs gemeinsam mit den mittlerweile angereisten deutschen Fans gegen die Anfeuerungsrufe der türkischen Zuschauer mit. Auf der Tribüne entwickelte sich ein fairer und freundschaftlicher Wettkampf, der an die Türken ging, aber auf dem Feld gewannen die deutschen Damen 3:0 (25:19, 25:11, 25:16) .

Gehörlosen EM: Damen und Herren erreichen das Viertelfinale
Das Damenteam bedankt sich für die Unterstützung der Herrenmannschaft vom DGS

Im Spiel gegen Weißrussland zeigten die deutschen Herren, dass ein Spiel auch souverän gewonnen werden kann, wenn der Gegner mithält. Die Weißrussen hielten im ersten Satz gut dagegen und die Deutschen hatten kein leichtes Spiel, gewannen aber verdient mit 25:20. Zufrieden war Trainer Stebel damit aber nicht. Im Laufe des Spiels zeigten die Herren aber, dass sie nicht bereit waren, den Weißrussen auch nur einen Satz zu gönnen. Training unter harten Wettkampfbedingungen, so fasste Trainer Stebel das Spiel zusammen. Das erste Ziel – Gruppenzweiter – ist erreicht und morgen geht es im Viertelfinale nicht wie erwartet gegen die Türkei sondern gegen Italien.

Das neu formierte deutsche Damenteam musste heute gegen Gastgeber Türkei antreten und die Zuschauersituation war für die Neulinge im Team sehr ungewohnt. Lautstarke und sichtbare Unterstützung für die türkischen Damen konnten die Deutschen aber nicht verunsichern. Zum Aufschlag ging sofort die 15-Jährige N. Steinbach, als ob sie schon immer Nationalspielerin wäre, holte sie sofort eine 3:0 Führung heraus. Beim 22:12 kam A. Mayer für Zuspielerin N. Steinbach ins Spiel und A. Statrosczik für S. Brosch. Die Türkinnen zeigten aber, dass auch sie gute Aufschlagspielerinnen haben und kamen auf 16:22 heran. Eine Chance hatten sie trotzdem nicht und im zweiten Satz nicht die kleinste, denn die Deutschen spielten alles, vom Aufschlag, über den Block bis zum Angriff fehlerlos.

Im dritten Satz dann eine 5:0 Führung für die Türkinnen, die diese Führung bis zum 13:11 getragen vom Publikum halten konnten. Eine erfolgreiche Ansprache des Trainers in der Auszeit brachte wieder Ruhe ins deutsche Spiel und der letzte Satz ging mit 25:10 an Deutschland. Das Viertelfinale der Damen startet morgen um 17:30 Uhr gegen Polen oder Weißrussland.

An dieser Stelle geht ein Gruß vom gesamten Team an Trainer A. Böhner. Wir wünschen euch alles Gute.

Bericht und Fotot: Sabine Grajewski



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