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World League (M): Vorfreude wächst mit jedem Tag

Kurz bevor Deutschlands Volleyballer am 11. und 12. Juni in Friedrichshafen im Rahmen der World League auf Japan treffen, laufen die Vorbereitungen auf vollen Touren. „Wir wollen gemeinsam mit der Stadt Friedrichshafen dafür sorgen“, sagt VfB-Geschäftsführer Jürgen Hauke, „dass das ein Volleyballfest wird, das beide Mannschaften und die Zuschauer so schnell nicht vergessen“

Friedrichshafen (cku). Der Countdown läuft. Nur noch sechs Tage – dann schmettern Deutschlands Volleyballer das erste Mal in dieser Saison vor eigenem Publikum. In der ZF Arena in Friedrichshafen bestreiten sie am 11. Juni (19 Uhr) und 12. Juni (20 Uhr) ihre ersten beiden Heimspiele in der World League 2011. Gegner ist Asienmeister Japan. „Wir stehen in den Startlöchern“, sagt Jürgen Hauke, Geschäftsführer der ausrichtenden VfB Friedrichshafen Volleyball GmbH. „Unsere Vorfreude wächst mit jedem Tag.“

Auch weil das Spektakel unter normalen Umständen gar nicht in Friedrichshafen stattfinden würde. Denn genau genommen sind die Partien am Bodensee die Heimspiele der Japaner. Aufgrund der Natur- und AKW-Katastrophe in Japan werden diese in in der World League 2011 aber allesamt auswärts ausgetragen.

Das Erdbeben, der anschließende Tsnunami und die Folgen im Atomkraftwerk Fukushima gingen auch an Japans Volleyballern nicht spurlos vorbei. Mittelblocker Takaaki Tomimatsu beispielsweise stammt aus der betroffenen Präfektur Fukushima. „Das Erdbeben war ein schreckliches Desaster und Japan war umgeben von einem Gefühl der Traurigkeit. Für mich persönlich war es hart, weil mein Elternhaus, in dem ich aufgewachsen bin, beschädigt wurde“, sagt er. „Ich war für eine Weile wirklich deprimiert. Aber dann dachte ich, dass Volleyball zu spielen das Einzige ist, was ich tun kann. Ich will die betroffenen Leute damit aufmuntern.“

Das gelang, wenngleich für Japan, das eigentlich in der Qualifikation für die World League 2011 an Korea gescheitert war, dann aber für die Niederlande nachrückte, bislang noch nicht mehr als zwei gewonnene Sätze heraussprangen. Mit jeweils 0:3 und 1:3 verloren sie gegen die beiden Gruppenfavoriten Russland und Bulgarien. Bei ihrem „Heimspiel“ in Friedrichshafen würden die Japaner nun zu gern ihren ersten Sieg in diesem Jahr feiern – auch oder gerade weil dieses auswärts stattfindet.

„Ich war enttäuscht vom Wechsel der Heim- in Auswärtsspiele, weil wir so unseren japanischen Fans nicht unsere Spiele in Japan zeigen können“, sagt Tomimatsu. „Aber ich verstehe gut, dass wir das jetzt nicht ändern können. Es wird eine gute Erfahrung für uns und ich glaube, dass sie uns besser macht und gleichermaßen im nächsten Jahr unser Vorteil sein wird.“

In Friedrichshafen wiederum setzt man alles daran, bei der World-League-Premiere sehr gute Gastgeber zu sein. Die Vorbereitungen laufen auf Hochtouren. Nicht nur die deutsche, sondern auch die japanische Mannschaft soll die volle Häfler Unterstützung erfahren. „Wir wollen gemeinsam mit der Stadt Friedrichshafen dafür sorgen“, sagt Hauke, „dass das ein Volleyballfest wird, das beide Mannschaften und die Zuschauer so schnell nicht vergessen“.

Bericht: Conny Kurth



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