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Meck-Pomm-Cup 2011: Männliche VLW-Auswahl belegt 4.Platz

Mit den Jungs des aktuellen Verbandskaders ging es vom 01.09. – 04.09.2011 zum traditionsreichen Meck-Pomm-Cup nach Schwerin. Bevor überhaupt ein einziger Ball gespielt wurde, stand eine lange Anreise auf dem Programm. Diese – so stellte sich später heraus – sollte sich aber absolut lohnen. Doch der Reihe nach.

Bereits einen Tag vor Beginn des Turniers machte sich die VLW-Auswahl auf den langen Weg nach Schwerin, damit die örtlichen Gegebenheiten betrachtet und auch nochmals abschließend vor Ort trainiert werden konnten.

In der Gruppenphase (2 Sätze wurden gespielt) traf man am Freitagabend auf die Auswahl aus Hamburg, den vermeintlich leichteren Gegner der Gruppe, in der außerdem noch die Mannschaften aus Berlin und Brandenburg warteten. Das Spiel gegen Hamburg verlief wie erwartet, die Württemberger konnten sich 2:0 durchsetzen.

Im ersten Spiel des Samstags war dann mit den Berlinern eine wesentlich höhere Hürde zu nehmen. Hier entwickelte sich ein spannendes Spiel, in welchem sich keine der Mannschaften überlegen zeigte. Die schwankende Leistung der beiden Teams jedoch sorgte für einen knappen Satzgewinn der Berliner (23:25). Die Württemberger konnten im 2. Satz vor allem ihre Aufschlagqualität unter Beweis stellen und gewannen diesen Satz recht deutlich (25:12), wodurch dieses Spiel 1:1 endete.

Das letzte Gruppenspiel wurde dann gegen Brandenburg bestritten. Hier wartete ein Team, in dessen Reihen sich einige Spieler in der Schmiede des VCO Berlin befinden. Dementsprechend waren die Württemberger eigentlich gewarnt. Im ersten Satz konnte sich keines der Teams absetzen, die Württemberger zeigten eine anfangs eher mäßige Leistung. Zum Satzende war man aber etwas konsequenter und konnte sich knapp 25:23 durchsetzen. Der zweite Satz war dann jedoch geprägt von einer höheren Fehlerquote bei den Württembergern. Dem nun druckvolleren Spiel der Brandenburger hatten die Jungs nicht mehr viel entgegen zu setzen. Wiederum kam es zu einem 1:1 Unentschieden.

Als letztlicher Gruppen-Zweiter stieß man dann im Überkreuz-Vergleich auf die Mannschaft aus Niedersachsen. Diese hatten in ihrer Gruppe recht souverän gewonnen und strahlten eine gehörige Portion Selbstbewußtsein aus. Das Spiel war zunächst auf 14.30 Uhr angesetzt, wurde dann aber kurzfristig auf 16.00 Uhr gelegt. Die nun etwas längere Pause tat den Württembergern offenbar nicht gut. Die Spieler waren in nahezu keiner Phase des Spiels richtig präsent auf dem Feld, produzierten in keinem Element annähernd Druck auf die Niedersachsen, die ihrerseits eine gute Leistung boten. Die Folge war ein recht ernüchterndes 0:2 für Württemberg.

Nach dieser Niederlage befand man sich in einer 3er-Gruppe im Kampf um die Plätze 4-6. Die Gegner waren Mecklenburg-Vorpommern und Bremen. Noch am Samstag fand das Spiel gegen die Gastgeber Meck-Pomm statt. Es galt, die Enttäuschung aus dem verlorenen Spiel gegen die Niedersachsen abzuschütteln und mit einer ansprechenden Leistung den Gastgebern Paroli zu bieten.
Anfangs gelang dies jedoch nicht. Saft- und kraftlos mit wenig Gegenwehr brachten die Württemberger keinen Fuß auf den Hallenboden. Beobachter mussten davon ausgehen, dass dieses Spiel 0:2 enden würde.
Der erste Satz wurde dann auch deutlich verloren, doch im zweiten Satz erwachte plötzlich der Kampfgeist und die Jungs erinnerten sich daran, dass sie momentan ihrer liebsten Beschäftigung nachgehen. Der aufkeimende Siegeswille sorgte für mehr Engagement, für mehr und mehr druckvolle Aktionen, die ihrerseits den Spaßfaktor deutlich erhöhten. Die Folge dieser Anstrengungen war der Gewinn des zweiten Satzes und die Möglichkeit, im dritten und entscheidenden Satz das Spiel zu drehen.
Sowohl die vorher noch herunterhängenden Mundwinkel, als auch die vorherige steife Darstellung mancher Akteure wurde von erfolgreichen und qualitativ besseren Handlungen abgelöst. Offenbar hatten die Jungs ihren Spaß am Volleyball wieder entdeckt. Folgerichtig gelang der Satz- und Spielsieg - der Abend war gerettet.

Am Sonntag schließlich stand das letzte Spiel gegen die Bremer Auswahl auf dem Programm. Dieses Team hatte im Turnierverlauf durch ihr gutes und unbeschwertes Spiel auf sich aufmerksam gemacht und wurden daher entsprechend ernst genommen. Nochmals konnten die Württemberger Jungs ihr Potential abrufen und sorgten für einen recht ungefährdeten 2:0 Sieg und damit für einen guten 4. Platz beim Meck-Pomm-Cup.

Resümierend ist anzumerken, dass es auch in diesem Turnier Licht und Schatten gab und der ein oder andere Spieler seine Leistung sicher kritisch hinterfragen sollte. Die Trainer tun dies in jedem Fall, betrachten das Turnier somit als sehr gelungene Probe und wichtigen „Erkenntnis-Lieferanten“ für den Ba-Wü-Vergleich und den Bundespokal im Oktober.

Die männliche VLW-Auswahl
Die Männliche VLW-Auswahl mit Andreas Elsässer (li.) und Stefan Krejci (re.) (Foto: privat)


Stefan Krejci (Bezirkstrainer Ost) und Andreas Elsässer (Verbandstrainer)



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