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Bundespokal Süd 2011 in Dresden: VLW-Mädchen erfüllen sich in Dresden Ihren Traum von einer Medaille

Mit unbändigem Kampfgeist und Dank der Unterstützung vieler mitgereister Eltern holten sich die Mädchen beim Bundespokal in Dresden einen tollen 3. Platz und die Bronzemedaille. Die Enttäuschung über das knapp verlorene Halbfinale wich rasch der Freude über den Erfolg. Doch der Reihe nach …

Der Schock mit der Verletzung von Blockspielerin Rebekka Hieber bei der letzten Maßnahme in Ruit war noch nicht ganz verdaut, da reisten am Donnerstag das Trainerteam Bettina Stumpf und Rainer Eichhorn mit Physio Katrin Neufer und 12 hoffnungsfrohen Spielerinnen nach Dresden.

Am Donnerstag Abend stand Sightseeing unter der Führung von Bettina an und an der Semperoper wurden wir ungewollt Statisten beim Dreh eines Tatort-Krimis. Gerüchte, daß Lisa Kälberer eine Hauptrolle demnächst bekommen soll, sind absolut unwahr.

Am Freitag Vormittag hatten wir in der Wettkampfhalle (Margon-Arena) noch Training, um dann abends unser erstes Vorrundenspiel gegen Thüringen zu absolvieren.
Das Spiel begann sehr ausgeglichen und je länger der Satz ging, desto unsicherer wurden die Württembergerinnen. Eine viel zu hohe Fehlerquote im Aufschlag bis zu Beginn des 2. Satzes ließ
den ersten Satz an Thüringen gehen (22:25) und hatte zu Beginn des zweiten Satzes einen Rückstand zur Folge (2:6). Die Aufforderung des Trainers das Risiko herauszunehmen, brachte etwas mehr Sicherheit und den Satzausgleich 25:16. Nun musste gleich im ersten Spiel der Tie-Break entscheiden und diesen Nervenkrieg entschieden die Thüringerinnen mit 22:20 für sich.
Die Enttäuschung war natürlich groß, doch mit einem 2:0-Sieg am nächsten Tag gegen Nordbaden konnte man noch Gruppensieger werden.
Dementsprechend engagiert gingen die Spielerinnen zu Werke und mit 25:19 ging der erste Satz an den VLW. Mitte des zweiten Satzes erspielten sich die Württembergerinnen einen 4 Punkte-Vorsprung, welcher bis zum 24:21 gehalten wurde. Doch ausgerechnet da wollte dieser letzte Punkte nicht mehr gelingen und Nordbaden glich aus (25:27). Mit 12:15 ging der Tie-Break auch noch verloren und nun mussten die Mädchen im Überkreuzvergleich gegen den 2. aus der starken Gruppe A antreten.
Der Gegner kam aus Südbaden und war uns somit bestens bekannt. Die Umstellung mit Vici Bura ins Zuspiel und Sarah Rosner als Libero sollte für einen zusätzlichen Schub sorgen. Und die Rechnung sollte aufgehen. Im ersten Satz waren die Württembergerinnen immer leicht vorne und gewannen diesen mit 25:19. Der zweite Satz wurde mal wieder ein Krimi. Die Führung wechselte ständig und bei 24:23 hatten die VLW-Tigerinnen Matchball eine tolle Feldabwehr und ein erfolgreicher Gegenangriff von Leonie Welsch brachte den Spielgewinn und den vielumjubelten Einzug in die Zwischenrunde.
Hier war zunächst Sachsen der Gegner. Die Gastgeberinnen hatten zuvor gegen Nordbaden mit 2:0 ein ganz starkes Spiel gezeigt und starteten mit diesem Schwung. Von Beginn an hinten, konnte dieser Rückstand nicht mehr aufgeholt werden. 16:25 das ernüchternde Ergebnis. Im zweiten Satz hielten die Württembergerinnen sehr gut dagegen und führten noch beim Stand von 21:20, doch mit starken Aufschlägen der Dresdnerinnen ging auch der 2. Satz verloren (22:25).

Viel Schlaf sollte für eine gute Regeneration sorgen, da das alles entscheidende Spiel – wieder mal gegen Nordbaden - um den Halbfinaleinzug erfolgreich verlaufen sollte. Zu allem Unglück hatte Vici nachts mit Fieber zu kämpfen und so begann im Zuspiel Kathrin Keller. Die Mädchen waren sehr wach, konzentriert und hatten die nötigen Lockerheit, was zu einem klaren 25:19 im ersten Satz führte. Beim Stand von 22:19 im 2. Satz schien der VLW auf der Siegerstrasse angekommen zu sein. Doch wieder einmal konnten die Mädchen den Sack nicht zu machen. 23:25 bedeutete Satzausgleich und den Entscheidungssatz.
Doch plötzlich gelang den Nordbadnerinnen nichts mehr und über 8:1 und 15:6 zog man mit einem 2:1-Sieg und unter riesigem Jubel ins Halbfinale ein.

Hier wartete mit Hessen der Bundespokalsieger 2010 und klar war, dass wir nur eine Chance haben, wenn wir die beiden überragenden Angreiferinnen Constanze Bieneck und Sarah Schneider in den Griff bekommen wollten. Die Aufschlagtaktik mit kurzen Aufschlägen auf eben jene Spielerinnen griff immer wieder und so gewann man den ersten Satz mit 25:23. Auch im zweiten Satz gingen wir ab Mitte des Satzes in Führung und beim 22:20 waren wir mit einem Bein im Finale. Doch Hessen kämpfte sich zurück und glich aus (23:25). Der Stachel saß tief und mit 5:8 beim Seitenwechsel war eine kleine Vorentscheidung gefallen. Souverän spielten die Hessinnen den Vorsprung nach Hause (11:15).

Trotz allem war nach einigen Minuten der Enttäuschung die Freude über den 3. Platz groß. Hatte man so doch das selbst gesteckte Ziel erreicht und Katrin Neufer als Physio endlich ihre erste Medaille im Trophäenschrank.

Beim Bundespokal spielten für den VLW:
Carla Ambrosius, Lisa Arnholdt, Jasmin Belguendouz, Vici Bura, Carolin Heininger, Lisa Kälberer, Kathrin Keller, Sarah Rosner, Samira Roos, Sarah Thiele, Leonie Welsch, „Moggi“ Wlk

Mit diesem Wettkampf endeten nun 26 ereignis- und erlebnisreiche Monate des Verbandskaders 96/97.

Zu den o.g. Mädchen waren hauptsächlich noch Franziska Arendt, Ida Bochert, Rebekka Hieber und Leonie Köhler bei den Maßnahmen eingeladen.

Für zunächst 7 Spielerinnen geht nun der Weg bei Landestrainer Sven Lichtenauer im BaWü-Kader weiter.

Rainer Eichhorn (Verbandstrainer weiblich)
VLW-Verbandskader Jahrgang 96/97 weiblich
Der VLW-Verbandskader Jahrgang 96/96 beim Bundespokal in Dresden (Foto: privat)



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