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Württembergischer Landesverband verabschiedet Helmut Zirk

Friedrichshafen – Am Rande des Bundesligaspiels VfB Friedrichshafen gegen evivo Düren hat der VLW seinen langjährigen Landestrainer Helmut Zirk verabschiedet. Der Volleyballtrainer hat sich seit 1987 für den württembergischen Landesverband engagiert und kann seine Arbeit nach einem Schlaganfall nicht mehr ausüben.

„Helmut ist der Volleyballtrainer in Baden-Württemberg, dessen Meinung großes Gewicht hatte und der für Volleyball lebt“, ließ VLW-Präsident Martin Walter durch seinen Stellvertreter Hannes Fezer übermitteln. Tatsächlich hat Helmut Zirk aus Friedrichshafen in den vergangenen 25 Jahren den Volleyballsport in Baden-Württemberg geprägt wie kein anderer. Bei den Bundespokalturnieren, dem sportlichen Vergleich der Landesverbände, hat Helmut Zirk mit seinen VLW-Mannschaften von 1996 bis 2009 viermal Platz eins, fünfmal Platz zwei und viermal Platz drei belegt.

Einige der Spieler, die Zirk unter seinen Fittichen gehabt hat, waren und sind überaus erfolgreich. „Stellvertretend möchte ich Yannik Harms, Jan Zimmerman, Malte Stiel und nicht zuletzt Max Günthör nennen, der den Sprung in die A-Nationalmannschaft geschafft hat“, sagte Hannes Fezer. Max Günthör zitierte er mit den Worten „Ohne Helmut Zirk wäre ich nie so weit gekommen, wie ich jetzt bin. Ich habe selten einen Trainer gesehen, der mit so viel Herz und Engagement beim Sport ist.“

Aber nicht nur für den VLW war Zirk überaus erfolgreich. Mit der A-Jugend des VfB Friedrichshafen hat er zwei Deutsche Meisterschaften, einen zweiten Platz und zwei dritte Plätze errungen. Die B-Jugend wurde unter seiner Regie zweimal Deutscher Vizemeister und viermal Dritter. Auch mit der C-Jugend erreichte er drei Meistertitel, einen zweiten Platz und vier dritte Plätze.

Für sein Engagement bekam Helmut Zirk einen Gutschein und einen Blumenstrauß vom württembergischen Verband. „Wir hoffen weiterhin auf deinen Rat, wenn er gebraucht wird“, sagte Vizepräsident Hannes Fezer. „Wir müssen im VfB natürlich auf seine Gesundheit und sein Leistungsvermögen nach dem Schlaganfall Rücksicht nehmen. Wir werden aber auf keinen Fall auf seine Meinung und Sachkenntnisse verzichten und ihn dort einsetzen, wo er uns am meisten helfen kann“, freut sich Wunibald Wösle auf die weitere Zusammenarbeit mit Helmut Zirk.

Gunthild Schulte-Hoppe (freie Journalistin)

Verabschiedung von Helmut Zirk
VLW-Vizepräsident Hannes Fezer (links) bedankt sich bei Helmut Zirk (Mitte) für das geleistete Engagement. Rechts Wunibald Wösle, stellvertretender Abteilungsleiter (Foto: Günter Kram)



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